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Studie: IT-Reifegrad top

Logistiker bewerten eigene Prozessrelevanz und Qualität aber schlechter als 2012.

Weil Transporteure und Logistiker unter enormem Innovations- und Effizienzdruck stehen, nutzen sie stärker Automatisierungstools als andere Dienstleistungsunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH). Das geht aus dem „Business Performance Index Mittelstand Dienstleistung DACH 2013“ der Kasseler Techconsult GmbH hervor. Dabei handelt es sich um eine Langzeiterhebung zur Leistungsfähigkeit von Geschäftsprozessen in 181 mittelständischen Dienstleistungsunternehmen aus sieben Subbranchen. Beim Reifegrad innovativer IT-Lösungen stehen Transport- und Logistikdienstleister dabei mit 64,6 Punkten besser da als andere Dienstleistungsunternehmen (63,1 Punkte).

In anderen Bereichen bescheinigt die Studie den Transporteuren aber deutlich schlechtere Werte als im Vorjahr. Der BPI, der der Studie den Namen gibt und mit dem Prozessrelevanz und Qualität abgefragt werden, ist um 4,7 Prozent gesunken. Hier schneiden die Firmen mit 65,6 Punkten knapp unterdurchschnittlich ab. Auch bei den Indizes IT-Unterstützungsgrad und Unternehmenserfolg bleiben die Logistiker bei 63,4 beziehungsweise 66,3 Punkten knapp unterhalb des Branchenschnitts.

Die Ursachen für den Rückgang beim Unternehmenserfolg (minus 7,4 Prozent gegenüber 2012) sehen die Berater in Beschädigungen und Pickfehlern oder Teillieferungen, weshalb die Zufriedenheit mit der Prozessqualität im Lagermanagement sowie in Logistik und Disposition zurückgegangen sei. Auch die Erfolgswerte im Bereich Marketing und Verkauf seien stark gesunken.


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