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Digitalisierung: Zehn Trends für die Digital Economy 2016

Softwarehersteller prognostiziert, was in diesem Jahr auf uns zukommt.


Der Softwarehersteller Axway GmbH hat zehn zentrale IT-Prognosen für 2016 vorgestellt. Bei den Prognosen soll der Fokus insbesondere darauf gelegt sein, wie Unternehmen ihr Geschäfft durch eine höhere Effizienz in den Abläufen, eine optimierte Customer Experience und neue Modelle digitalisieren können.

Verbindung zwischen physischer und virtueller Welt

Jeanine Banks, EVP Global Products and Solutions bei Axway, sagt dazu: „In der digitalen Wirtschaft steigen die Erwartungen daran, was ein angenehmes Kundenerlebnis ausmacht. Dieser Wandel zwingt Unternehmen dazu, ihre Entwicklungs- und Partnerumgebungen neu zu gestalten. Wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend 2016 beschleunigen wird.“ Um zu überleben und letztlich erfolgreich zu sein, würden die Unternehmen eine robuste Basis für die Integration benötigen. „Nur so können sie eine Verbindung zwischen der physischen und virtuellen Welt schaffen, um Menschen, Unternehmen und Dinge zu vernetzen, und gleichzeitig wertvolle Erkenntnisse aus Datenflüssen in Echtzeit zu gewinnen.“

Für 2016 geht Axway von folgenden Entwicklungen aus:

  • Unberechenbarkeit wird zentrale Kompetenz: Der steigende Regulierungs- und Wettbewerbsdruck schafft immer wieder eine neue Geschäftsnormalität. Unternehmen werden sich auf diese Unberechenbarkeit – die Vorstellung, dass es eigentlich keine Normalität mehr gibt – einstellen und Integrations- und Analysetechnologien nutzen, um rasche und unvorhersehbare Innovationen zu ermöglichen.
  • Programmierschnittstellen werden allgegenwärtig: Aufgrund der Zunahme von Cloud-Diensten, mobilen Geräten und der weiteren Verbreitung des Internets der Dinge wird die Nutzung von APIs (Application-Programming-Interface) so selbstverständlich sein wie die Nutzung von Strom – sie wird nicht nur allgegenwärtig, sondern auch die Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen im Digital Business sein.
  • Kontext wird über Qualität des Kundenerlebnisses entscheiden: Mit Endverbrauchern als entscheidender Instanz – dank digitaler Technologien, mit denen sie alles überall bestellen und überall hin liefern lassen können – werden Unternehmen personalisierte Omnichannel-Erfahrungen schaffen, die den nahtlosen Übergang zwischen physischen und virtuellen Welten ermöglichen. Daten hinsichtlich der Aktivitäten, des Einkaufverhaltens und der typischen Kaufmuster werden gesammelt und angereichert mit dem Verhalten von Endverbrauchern in sozialen Netzwerken. Sie bilden die Basis für bis ins kleinste Detail maßgeschneiderte digitale Angebote.
  • Lieferketten werden auf digitale Produkte und Währungen ausgerichtet: Digitale Technologien werden zur Auflösung traditioneller Wertschöpfungsketten führen und immer größere Zuliefernetzwerke zur Folge haben. Unternehmen werden deshalb neue digitale Produkte entwickeln und Händler werden Methoden finden, um Treueprogramme einzuführen, die weit über das einfache Sammeln von Punkten hinausgehen. Diese neuen Möglichkeiten werden auf innovativen, digitalen Geschäftsmodellen aufbauen, die neue Arten von Konnektivität und Kooperation zwischen Geschäftspartnern ermöglichen.
  • Mobile Lösungen werden als digitale Strategien nicht mehr reichen: 2016 werden mobile Anwendungen an und für sich nicht mehr als digitale Strategie durchgehen. Unternehmen werden sich mit der Frage beschäftigen, wie sie digitale Technologien nahtlos integrieren können, um über die reine Funktionstüchtigkeit hinaus eine Einführung komplett neuer Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Immer mehr Unternehmen denken ganzheitlich über das digitale Geschäft nach. Darum werden ihre Schwerpunkte zunehmend auf dem Potenzial von Digitalisierung sowie der Frage liegen, wie zugrunde liegende Enterprise-Technologien digitale Anbindungen, Services und Erfahrungen unterstützen können.
  • Microservices erreichen das Unternehmen: Die explosionsartige Verbreitung von Microservice-Architekturen wird Unternehmen dazu zwingen, betriebliche Herausforderungen zu überdenken.
  • Banken werden die digitale Welt durcheinanderbringen: Banken werden mit digitalen Funktionen experimentieren, da sich viele Kunden neue Produkte wünschen. Start-ups aus dem Bereich Finanztechnologie haben im Finanzsektor für viel Wirbel gesorgt und Banken, die bislang als wenig reaktionsschnell und stark reguliert galten, führen Technologien wie APIs ein, um in der digitalen Welt neue Funktionen anzubieten.
  • Cloud Computing ist keine Alles-oder-nichts-Strategie: Unternehmen, die ihre Daten und Prozesse nicht komplett in die Cloud verlagern wollen, werden erkennen, dass dies gar nicht notwendig ist. Die hybride Cloud wird zum bevorzugten IT-Modell werden.
  • Der digitale Wandel wird vollzogen: Bei der Umsetzung digitaler Initiativen werden Unternehmen Rückschläge einstecken. Digital führende Unternehmen werden erkennen, dass ihr Bestehen davon abhängt, ob sie ihre aus fokussierten Projekten bestehende Roadmap anhand eines messbaren Ertrags vor den Entscheidungsträgern verteidigen können. Die erfolgreichsten digitalen Führungskräfte werden jedoch den Innovationsvorsprung vorantreiben, indem sie einzelne Geschäftsmodelle und Erfahrungen auf elegante Weise miteinander verbinden.
  • Integrations-Ninjas werden die Nase vorn haben: Während das Internet der Dinge immer ausgereifter wird, Mobilgeräte die sofortige Befriedigung von Wünschen und Bedürfnissen ermöglichen, Big Data an Bedeutung gewinnt und APIs sich weiter verbreiten, werden sich neue Umgebungen mit Entwicklern und Partnern bilden. Von Wearables bis hin zu intelligenten Maschinen werden Unternehmen in allen Branchen die Integration besser bewältigen und in der Lage sein, alles mit allem auf sichere Weise miteinander zu verbinden. So können sie die Grenzen zwischen der physischen und virtuellen Welt aufheben, um das digitale Geschäft zu erobern.

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