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FMCG: Experten verständigen sich auf Wareneingangsprozesse

Firmen wie Kaiser’s Tengelmann, Dr. Oetker und Dachser sind dabei.


Warte- und Abfertigungszeiten, Zeitfensterverfügbarkeit, fehlende Begleitdokumente oder Rechte und Pflichten für die Entladung: Die Konfliktpotenziale an den Rampen des deutschen Handels für „Fast-moving consumer goods“ (Schnelldreher) sind nach wie vor groß. Optimierungsmöglichkeiten bestehen jedoch. Diesem Bedarf wollen die Kölner Standardisierungsgesellschaft GS1 Germany GmbH und Experten aus Handel, Industrie sowie Logistikdienstleistung jetzt Rechnung tragen und haben gemeinsam Lösungen für eine effiziente Wareneingangsabwicklung entwickelt.

Klare Vereinbarung

„Essenziell war es, zunächst die grundlegenden Voraussetzungen zu definieren, etwa klare und einheitliche vertragliche Vereinbarungen zwischen allen Prozessbeteiligten“, erklärt Matthias Haubenreißer, Senior Manager ECR Prozesse bei GS1 Germany. „Um Optimierungspotenziale zu identifizieren, haben wir uns beispielsweise gefragt, was genau eine logistikgerechte Bestellung ausmacht oder welche Ressourcen eine reibungslose Abwicklung beim Empfänger erfordert.“ Die Expertengruppe, der Unternehmen wie Globus, Kaiser’s Tengelmann, Dr. Oetker, Procter & Gamble, Dachser sowie Kraftverkehr Nagel angehören, verständigte sich auch auf Punkte, wie der Prozess der Wareneingangskontrolle optimal ablaufen kann.

Konkretes Fallbeispiel

Nachzulesen sind die Lösungen jetzt in einer GS1 Anwendungsempfehlung. Sie zeigt, wie mit Lieferabweichungen umgegangen oder die Störanfälligkeit entlang der Transportkette reduziert werden kann. Beispielsweise macht laut GS1 die lückenlose Statusverfolgung von Sendungen auf Basis der Nummer der Versandeinheit (NVE/SSCC) und eine Dokumentation des Warenüberganges an allen Prozessschnittstellen die Transportlogistik effizienter und sicherer. Ein konkretes Fallbeispiel demonstriert den idealen Prozess zur durchgehenden Sendungsverfolgung. Es zeigt, wo und wie der Prozess gestört werden könnte, aber auch, welche Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um elektronischen Datenaustausch zu ermöglichen.

Ziel: reibungslose Abwicklung

Ziel aller entwickelten Best-Practice-Szenarien ist eine einfache, reibungslose und transparente Abwicklung über alle Prozessstufen hinweg. „Für die erfolgreiche Umsetzung entlang der gesamten Wertschöpfungskette braucht es nun von allen Beteiligten die kooperative Bereitschaft, an den eigenen Prozessen Veränderungen vor zunehmen. Gemeinsam lässt sich das Konfliktpotenzial an der Schnittstelle Rampe deutlich verringern“, ist Helge Reimers, Leiter Supply Chain Management bei der Globus SB-Warenhaus Holding GmbH & Co. KG, überzeugt.


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