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Wirtschaft: Deutsche Intralogistik wächst

Exportvolumen 2015 liegt bei 13,7 Milliarden Euro.


Fördertechniklösungen aus Deutschland sind international beliebt: Der Wirtschaftszweig Intralogistik ist nach Angaben des Fachverbands Fördertechnik und Intralogistik 2015 um drei Prozent gewachsen und weist ein Produktionsvolumen von 20,1 Milliarden Euro für das vergangene Jahr auf. Das gab der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), zu dem der Fachverband Fördertechnik und Intralogistik gehört, am 23. Februar der Presse gegenüber bekannt.

Europa wichtigste Exportregion

Demnach hätten deutsche Unternehmen 2015 Intralogistikprodukte im Wert von 13,7 Milliarden Euro exportiert und damit im Vergleich zu 2014 ein Plus von insgesamt fünf Prozent erwirtschaftet. Haupt-Abnehmerländer waren laut VDMA neben den USA und Frankreich auch Großbritannien und China. Wichtigste Absatzregion für deutsche Unternehmen blieben nach wie vor die EU-Staaten sowie die übrigen europäischen Länder.

Unternehmen profitieren vom guten Ruf

Profitieren würden deutsche Intralogistiker dabei nach wie vor von ihrem guten Ruf und dem Wunsch nach Qualität, wie Sascha Schmel, Geschäftsführer des VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik, sagte: „Je höher der Industrialisierungsgrad, desto höher sind auch die Ansprüche an Intralogistiklösungen. In diesem Hightech-Segment sind unsere Unternehmen international führend und arbeiten auch hart daran, dieses Spitzenniveau weiter auszubauen.“

Stimmung durchwachsen

Trotz der guten wirtschaftlichen Bilanz, sei die Stimmung unter den deutschen Intralogistikern dennoch durchwachsen, wie Schmel weiter berichtete. Das liege vor allem an den derzeitig schwierigen Rahmenbedingungen wie dem schwachen Wirtschaftswachstum, geopolitischen Spannungen sowie den innerpolitischen Herausforderungen im eigenen Land.

Auch für 2016 Wachstum prognostiziert

Dennoch erwartet der Verband Fördertechnik und Intralogistik auch für das laufende Jahr eine stabile wirtschaftliche Entwicklung des Bereichs sowie ein erneutes Wachstum von drei Prozent.


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