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TradeWorld 2016: Schritte zu einem erfolgreichen Auslandsgeschäft

Fulfillment-Experten teilten ihre Erfahrungen auf der Handelsplattform.


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Der Auslandsversand gilt als wichtiger Wachstumstreiber für Händler. Doch bevor im internationalen Geschäft die Kasse klingelt, müssen die Unternehmen die richtigen Weichen stellen. Dies hat die von LOGISTIK HEUTE organsierte Vortragsreihe „Fulfillment: Fit fürs Auslandsgeschäft im E-Commerce“ gezeigt. Sie fand am 10. März auf der TradeWorld 2016, Plattform für moderne Handelsprozesse, im Rahmen der Fachmesse LogiMAT in Stuttgart statt.

Schritt für Schritt

Risto Pfalz, Geschäftsführer des IDIH – Institut des Interaktiven Handels, und Berater, empfahl den Zuhörern für ein erfolgreiches Auslandsgeschäft schrittweise vorzugehen. Es gelte, zunächst die rechtlichen Rahmenbedingungen für das Sortiment zu prüfen, so Pfalz. Dann sollte man über einen Marktplatztest herausfinden, wie im Zielland die eigenen Angebote laufen. Auf den direkten Versand folgt als nächste Stufe die Präsenz vor Ort, wie Pfalz erläuterte. „Entscheidend ist, dass man sich Meilensteine setzt“, sagte der Experte.

Grenzen überwinden

Alles andere als „vereint“, erweist sich Europa, wenn es um den grenzüberschreitenden Versand geht. Hier setzt das Berliner Start-up Seven Senders an. Geschäftsführer Dr. Johannes Plehn machte mit einem Beispiel deutlich, was eine Grenze bedeuten kann: nämlich höhere Sendungskosten, längere Laufzeiten und zum Teil auch geringeres Serviceangebot für den Kunden. Seven Senders habe sich auf die direkte Einspeisung von Paketen ins Zielland spezialisiert und arbeite dabei Hand in Hand mit lokalen Zustelldiensten, erläuterte Plehn. Das Start-up, das nach seinen Angaben einen End-to-End-Service bietet, bündelt Sendungen mehrerer Onlineshops und will den grenzüberschreitenden Versand damit auch gerade für Händler mit geringeren Paketmengen attraktiv machen.

Netzwerk nutzen

Der Kunde möchte nicht schlechter als im Heimatmarkt bedient werden, wenn er übers Ausland bestellt – das machte Boris von Brevern, Head of Business Development DACH beim Fulfillment-Dienstleister eBay Enterprise, deutlich. Seiner Ansicht nach bietet es sich für Händler an, die vorhandene Infrastruktur stärker zu nutzen: Im Sinne einer Omnichannel-Strategie werde zum Beispiel dann die bestellte Ware nicht aus dem weit entfernten europäischen Zentrallager verschickt, sondern aus einer Filiale, die näher beim Besteller liegt – mit entsprechenden Vorteilen für beide Seiten. Für die Internationalisierung empfahl von Brevern den Forumsbesuchern: „Nutzen Sie Ihr Netzwerk.“

Die von den Referenten zur Verfügung gestellten Vortragsunterlagen kann man hier über die Programmübersicht der Veranstaltung als PDF herunterladen.


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