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KEP-Dienste: UPS-Netzwerkausbau in Europa schreitet voran

UPS-Deutschland-Chef Sportolari informierte über Stand der Arbeiten in Herne.


Der Logistikdienstleister UPS investiert seit Mitte vergangenen Jahres insgesamt rund 80 Millionen US-Dollar in den Ausbau seines Paketzentrums im nordrhein-westfälischen Herne. Am 22. Februar gab der Generalbevollmächtigte von UPS Deutschland, Frank Sportolari, im Rahmen einer Informationsveranstaltung, bei der unter anderem auch Dr. Frank Dudda, Oberbürgermeister der Stadt Herne, und Michael Groschek, Verkehrsminister von Nordrhein-Westfalen, zugegen waren, einen Zwischenbericht zum Stand der Arbeiten.

Betriebsfläche und Sortierkapazität werden gesteigert

In dem Projekt, das Ende 2017 abgeschlossen sein soll, wird sowohl die Betriebsfläche als auch die Sortierkapazität des Drehkreuzes mehr als verdoppelt. Nach dem Ausbau soll das UPS Center in Herne eine Betriebsfläche von 25.000 Quadratmetern aufweisen und mit Technologie ausgestattet sein, die es ermöglicht, die Paketsortierkapazität auf mehr als 36.000 Pakete pro Stunde zu steigern. Darüber hinaus wird die Zahl der Be- und Entladebuchten für Container mit letztendlich 130 Positionen nahezu verdoppelt sowie die Menge der Parkplätze für die UPS-Zustellfahrzeuge von 105 auf 180 erhöht. Bei voller Auslastung der neuen Kapazität sind laut dem Logistikdienstleister bis zu 300 neue Arbeitsplätze möglich.

Für europäisches Netzwerk

UPS wendet zwischen 2014 und 2019 zwei Milliarden US-Dollar für sein europäisches Netzwerk auf. Die Erweiterung des UPS Centers Herne zählt zu dem Investitionsprogramm, in das zum Beispiel 200 Millionen US-Dollar 2014 in die Erweiterung des europäischen Umschlagplatzes für Luftfracht, dem UPS Air Hub am Flughafen Köln/Bonn, flossen. UPS hat nach eigenen Angaben bereits ein Drittel dieses europäischen Netzerweiterungs- sowie Umgestaltungsprogramms abgeschlossen und den Bau neuer Anlagen in Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Polen, Schweden sowie dem Vereinigten Königreich angekündigt.

Kürzere Laufzeiten

Mitte Februar hatte UPS über eine „Reihe von Verbesserungen in seinem Netzwerk und seiner Infrastruktur“ informiert, wodurch die Transitzeiten zwischen mehr als 350 Städten in 26 Ländern in Europa verringert werden. Kunden aus verschiedenen Gebieten in Deutschland profitieren nun laut UPS von einem schnelleren Straßentransport nach Bulgarien, Kroatien, Tschechien, Finnland, Frankreich, Ungarn, Griechenland, Italien, Rumänien, Slowenien, Slowakei, Schweden und Spanien. Ein Paket von Berlin nach Bukarest braucht mit dem UPS Standard Service nun drei anstatt vier Tage. UPS-Expresssendungen verbessern sich auch mit schnelleren Laufzeiten zwischen Deutschland und Litauen sowie dem Nordwesten Polens.

„Unternehmer in Deutschland müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Kunden ihre Aufträge pünktlich, am richtigen Ort und zum richtigen Preis erhalten werden“, teilte Frank Sportolari, Generalbevollmächtigter von UPS Deutschland, am 16. Februar gegenüber der Presse mit. „Damit wir Unternehmen in dieser Hinsicht unterstützen können, haben wir die Versandzeiten um bis zu 24 Stunden reduziert.“


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