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Routenzüge: Hygienisches Platzwunder

Fresenius setzt bei der Produktion von Dialysegeräten auf Routenzugsysteme.


Der deutsche Medizintechniker Fresenius SE & Co. KG mit Sitz in Bad Homburg kommt bei der Fertigung seiner Dialysemaschinen im Werk in Schweinfurt ab sofort ohne die Hilfe von Gabelstaplern aus. Wie das Unternehmen berichtet, wurde die gesamte Produktion der Geräte auf Routenzugsysteme des schwedischen Intralogistikers Helge Nyberg AB umgestellt.

Immer in der Spur

Da die Produktion der Dialyseapparate nach Fresenius-Angaben auf sehr engem Raum stattfindet, habe das Unternehmen bei der Auswahl des Systems besonders auf die Spurtreue der Routenzüge wert gelegt. Dies konnte mittels einer 4-Rad-Steuerung des Anhängersystems sichergestellt werden, so ein Sprecher von Helge Nyberg. Die Taxiwagen, die aus dem Hause Toyota-Material-Handling stammen, und vom Vertragspartner Löffler Gabelstapler geliefert wurden, können in Reihen von vier Wagen mit einer maximalen Nutzlast von 600 Kilogramm gekoppelt werden. Darüber hinaus kommt das System laut Löffler mit Gangbreiten bis zwei Meter aus und kann 90-Grad-Kurven meistern.

Leerfahrten reduziert

Ebenfalls wichtig war Fresenius nach eigenen Angaben die rein elektronische Verbindung zwischen Schlepper und Taxiwagen. Diese verhindere Verschmutzungen durch Leckagen und helfe die hohen Hygieneanforderungen bei der Produktion von medizinischen Geräten einzuhalten. Darüber hinaus sei Fresenius durch die Umstellung auf ein Routenzugsystem nun in der Lage verschiedene Materialen gemeinsam zu transportieren und habe dadurch die Leefahrten gegenüber dem Staplertransport deutlich reduzieren können.


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