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| LOGISTIK HEUTE - ARTIKEL der AKTUELLEN AUSGABE |
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Expansion auf brasilianisch
Neubau In Europa sind ab Ende 2010 ausschließlich energiesparende Elektromotoren zugelassen. Um die jährlichen Umsatzzuwächse bewältigen zu können, errichtete der brasilianische Motorenhersteller WEG ein neues Lager in Kerpen.
Lager für Energiespar-Motoren: Im Distributionszentrum Frechen bevorratet WEG auf 13.000 m² seine elektrischen Antriebslösungen.
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Ab November 2010 lässt die neue Norm „DIN IEC 60034-30“ nur noch „hocheffiziente“ Elektromotoren in Europa zu. Die Vorschrift legt fest, welchen Wirkungsgrad Elektromotoren bei einer bestimmten Leistung künftig erreichen müssen. Bis zum Stichtag 31.10.2010 ist die Parallel-Existenz sogenannter Normal-Wirkungsgrad-Motoren und ihrer energiesparenden Pendants übergangsweise noch erlaubt.
Andernorts sind Energiespar-Elektromotoren seit Jahren Standard. In vielen Ländern Süd- und Nordamerikas sowie in Australien sind sie gesetzlich vorgeschrieben. Der brasilianische Motorenhersteller WEG Equipamentos Elétricos S.A. mit Hauptsitz in Jaraguá do Sul stellt seit zehn Jahren diese Produkte her. Die Deutschland-Niederlassung WEG Germany GmbH in Kerpen kann nun von diesem Wissensvorsprung profitieren und die Produktion schon vor dem Auslaufen der Übergangsfrist auf die neue Technik umstellen.
Zu den Hauptabnehmern des Vollsortimenters in puncto elektrischer Antriebstechnik zählen Kunden aus den Branchen Maschinenbau, Drucklufttechnik, Marinetechnik, Öl und Gas sowie Kraftwerksbau und neue Energien. In das Deutschlandgeschäft stieg WEG 1999 mit einem Jahresumsatz von sechs Mio. DM ein. Seither wurden jährliche Wachstumssteigerungen von rund 50 Prozent erzielt. 2008 erwirtschafteten die Mitarbeiter 55 Mio. Euro Umsatz – bei einem Marktanteil von fünf Prozent. Bis 2012 will WEG-Geschäftsführer Wolfgang Meyer die 100 Mio.-Euro-Grenze knacken.
In Deutschland bewegt WEG täglich 100 t an Elektromotoren und Peripheriegeräten.
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90 Prozent seiner Ware bezieht das Unternehmen direkt aus Brasilien. Bis auf wenige Kilometer nutzt es dabei den Wasserweg über den Atlantik, die Nordsee und den Rhein. Die verbleibenden zehn Prozent des Volumens kommen über die Straße aus dem europäischen Werk in Portugal. In Deutschland bewegt WEG heute täglich 100 t an Elektromotoren und Peripheriegeräten. Wegen der sich stetig füllenden Auftragsbücher platzte der bisherige Firmenstandort im Gewerbepark Frechen schon vor Jahren aus allen Nähten. Deshalb wurde ein externes Lager in Hürth mit 4.000 m² angemietet. Auf Dauer erwies sich diese Lösung jedoch als unwirtschaftlich.
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