Die weltweite Wirtschaftskrise hat auch der Deutschen Bahn das Halbjahresergebnis gründlich verhagelt. Bahn-Chef Rüdiger Grube sagte bei der Vorstellung der Zahlen in Frankfurt am Main, der Umsatz sei um 14 Prozent auf 14,272 Mrd. Euro eingebrochen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) sackte sogar von 1,417 Mrd. auf 671 Mio. Euro ab. Grube betonte, der Konzern schreibe schwarze Zahlen, liege aber trotzdem 53 Prozent unter Vorjahr. Die Einbrüche seien vor allem auf den Bereich Transport und Logistik zurückzuführen. In diesem bei DB Schenker Rail gebündelten Geschäft verzeichnete der Konzern ein Minus von 25 Prozent: Statt 59,3 Mrd. tkm wie im ersten Halbjahr 2008 kam das Unternehmen in den ersten sechs Monaten dieses Jahres nur noch auf 44,3 Mrd. tkm. Grube verwies in diesem Zusammenhang auf die teils dramatischen Produktionseinbrüche bei wichtigen Bahnkunden aus den Bereichen Stahl, Auto oder Chemie.