Als Folge der Konjunkturkrise hält die Deutsche Bahn in ihrer Gütersparte den Abbau von nahezu 4.000 Arbeitsplätzen für nötig. Allein aus den geringeren Transportaufträgen ergebe sich bislang, dass für rund 2.400 Beschäftigte dauerhaft keine Arbeit da sei, sagte Logistik-Vorstand Karl-Friedrich Rausch der Mitarbeiterzeitung „DB Welt". Dazu komme ein struktureller Anpassungseffekt von weiteren 1.500 Jobs. Außerdem gebe es bei der Tochter DB Schenker Rail ein zusätzliches Risiko für Stellen wegen des derzeitigen Preiskampfs mit den Lastwagen-Speditionen. Entlassungen sind Rausch zufolge wegen eines Beschäftigungsbündnisses mit den Gewerkschaften bis Ende 2010 ausgeschlossen. Allerdings werde es Personalanpassungen innerhalb des Konzernarbeitsmarkts geben müssen. Die Gewerkschaft Transnet hatte zuletzt die Befürchtung geäußert, dass sogar bis zu 7.000 der 24.000 Jobs auf dem Spiel stehen.