Norweger setzt Segel für Billig-Containerreederei.
Der norwegische Schifffahrtsunternehmer und TUI-Großaktionär John Fredriksen will offenbar eine Billig-Containerlinie nach dem Vorbild von Fluggesellschaften wie Ryanair aufmachen. Man arbeite an dem Projekt, sagte ein Vertrauter des Norwegers gegenüber Medien und bestätigte damit einen Bericht der „Financial Times“. Zunächst wolle das Unternehmen mit zehn bis 20 Schiffen starten, die von anderen Unternehmen gechartert werden sollen, die diese wegen der Wirtschaftskrise stillgelegt hatten. Zur Höhe des geplanten Investments gibt es keine Angaben. Die Billig-Containerlinie will einen weniger umfangreichen Service als die großen Schifffahrtsgesellschaften bieten und „deutlich mehr" als zehn bis 20 Prozent günstiger sein, so der Vertraute. Fredriksen ist auch größter Aktionär des Tourismuskonzerns TUI, der im Frühjahr die Mehrheit seiner Reederei Hapag-Lloyd verkauft hatte. Mittlerweile wird Hapag mit Staatshilfen am Leben gehalten.