Der rund eine Mrd. Euro teure Tiefwasserhafen in Wilhelmshaven wird voraussichtlich erst drei Monate später als vorgesehen fertig. Das planen die künftigen Betreiber Eurogate und eine Tochter der dänischen Reederei Maersk. Wegen des starken Einbruchs beim Containerumschlag mussten einige Investitionen zeitlich gestreckt werden, teilten die Unternehmen mit. Man prüfe derzeit noch, ob der Vertrag das zulasse, sagte der Jurist der Hafenbaugesellschaft des JadeWeserPorts, Hans-Henning Pötter. Eine Entscheidung solle es in wenigen Tagen geben. „Wir werden die Bauarbeiten termingerecht fortsetzen", betonte Pötter. Bislang sahen die Pläne vor, dass Deutschlands einziger Tiefwasserhafen im Oktober 2011 zum Teil und 2012 dann voll in Betrieb gehen soll. Dies könnte sich nun um drei Monate nach hinten verschieben.