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07.12.2009

Kampf gegen falsche Pillen




Auto-ID-Technologie könnte bei Plagiatschutz helfen.


Im Kampf gegen gefälschte Medikamente könnte die Kombination von Datamatrix-Codes und Speziallösungen eine wichtige Rolle spielen. Das sagte der DIN-Obmann für Automatische Identifikation Heinrich Öhlmann gegenüber LOGISTIK HEUTE. Hintergrund: Der scheidende deutsche Industriekommissar Günther Verheugen zeigte sich in einem Bericht in der „Welt“ „äußerst besorgt“ über die Zahl der steigenden Fälschungen. Die EU hatte bei Zollkontrollen in allen Mitgliedsländern innerhalb von nur zwei Monaten 34 Mio. gefälschte Tabletten sichergestellt. Verheugen erwartet, dass sich die EU im Kampf gegen Arzneimittelfälschungen 2010 darauf einigen wird, dass „der Weg einer Arznei von der Herstellung bis zum Verkauf minutiös zurückverfolgt werden kann“. Auto-ID-Spezialist Öhlmann glaubt, dass sich aus mehreren Optionen, die derzeit diskutiert werden, eine Kombination aus Datamatrix und Speziallösungen wie Siegel, Hologramme und unsichtbaren Inhaltsstoffen durchsetzen wird. Das sei eine „kostengünstige“ Lösung. Den Einsatz von RFID hält er nicht für realistisch, weil dafür erst eine „teure Infrastruktur“ in den Apotheken aufgebaut werden müsste. (jö).



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