KEP-Riese UPS schickt 300 Piloten in Zwangsurlaub.
Der amerikanische Paketdienst UPS schickt rund 300 Piloten vorübergehend in den Zwangsurlaub. Im Mai sollten die ersten 170 Flugkapitäne beurlaubt werden, teilte das Unternehmen mit. Die Maßnahme sei notwendig, da die Wirtschaftserholung sehr schleppend verlaufe. Die Rezession habe das Frachtvolumen deutlich geschmälert, zudem würden auf neuen Flugzeugen weniger Piloten gebraucht, heißt es aus dem Hause UPS. Nach einer Vereinbarung des Deutsche-Post-Konkurrenten mit der Pilotengewerkschaft sind die Beurlaubungen unbefristet. Wenn das Geschäft wieder anzieht, solle den Piloten wieder Arbeit gegeben werden. UPS hatte im Januar für 2010 einen Gewinnanstieg von bis zu 32 Prozent in Aussicht gestellt. (jö)