Verkehrsminister äußert sich skeptisch zum Bahn-Börsengang.
Der CSU-Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer äußert große Bedenken zu einem möglichen Börsengang der Deutschen Bahn in den nächsten Jahren. Er sei nicht bereit, volkswirtschaftliches Vermögen zu verschleudern, zitiert die Tageszeitung „Welt“ den bayerischen Politiker. „Privatisierung um jeden Preis erweist sich in der Praxis häufig als Irrweg“, sagte Ramsauer gegenüber der „Berliner Zeitung“. Die Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP hatte in ihren Koalitionsverhandlungen im Herbst 2009 vereinbart, an der Teilprivatisierung des Personen- und Güterverkehrs der Bahn festzuhalten. (we)