Viele Unternehmen nutzen noch immer parallel verschiedene Integrationslösungen für den elektronischen Datenaustausch (EDI) mit ihren Handelspartnern. Das hat Forrester Consulting in einer Multi-Client-Studie festgestellt. Fast 80 Prozent der Befragten gaben jedoch an, ihre B2B-Systeme im Lauf des nächsten Jahres optimieren zu wollen. 51 Prozent wollen so Kosten senken. 40 Prozent geht es vor allem um den nahtlosen elektronischen Dokumentenaustausch mit den Geschäftspartnern. Und 43 Prozent der Befragten möchten damit ihre Geschäftsprozesse transparenter gestalten. Die Unternehmen können diese Ziele jedoch nicht ohne Weiteres erreichen, weil manuelle Prozesse aus dem Datenaustausch mit Partnern längst noch nicht verschwunden sind. So tauschen derzeit rund zwei Drittel der befragten Unternehmen mit 60 Prozent oder weniger ihrer Partner EDI- und B2B-Dokumente aus. Ungefähr 42 Prozent der Befragten nutzen noch Tabellen und andere Textdateien für den Informationsaustausch mit 40 bis 100 Prozent der Handelspartner. (akw)