Neuer Woolworth-Eigentümer will keinen Logistikvertrag.
Die Woolworth-Logistikschwester DWLogistics GmbH (DWL), die bisher das Logistikzentrum der Frankfurter Woolworth Deutschland GmbH in Bönen betrieb und im November 2009 einen Insolvenzantrag stellte, schließt Ende Juli 2010 endgültig ihre Pforten. Das teilt der Insolvenzverwalter Dr. Georg Bernsau, Frankfurt/Main, mit. Der neue Woolworth-Eigentümer, ein Konsortium unter Führung der Tengelmann-Gruppe und der H.H. Holding, will mit DWL demnach keinen Vertrag über Logistikdienstleistungen abschließen. Für den Investor, der DWL mit rund 85 Prozent der Mitarbeiter übernehmen wollte, war ein Anschlussvertrag mit mindestens drei Monaten Laufzeit aber Voraussetzung für sein Engagement. Die verbliebenen 270 Mitarbeiter der eigens gegründeten DWL-Tochter DWLogistics II GmbH kommen jetzt in die Transfergesellschaft, in die ihre rund 260 Kollegen bereits zu Jahresbeginn gewechselt waren. Bis zum 31. Juli 2010 erhalten sie 75 Prozent des bisherigen Nettogehaltes durch Zahlungen des Arbeitgebers und Transferkurzarbeitergeld. (akw)