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Ansatz zur Standardisierbarkeit für die CO2-Messung in der Beschaffungslogistik


Dieser Vortrag wurde auf der Veranstaltung "28. Deutscher Logistik-Kongress" im Fachforum Nachhaltigkeit im Transportnetzwerk am 20. Oktober 2011 - 14:35 von Andreas Ruthenschröer (MGL Metro Group Logistics GmbH, Düsseldorf, Bereichsleiter Logistikstrategie & Kommunikation) gehalten.

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Vortrag "Ansatz zur Standardisierbarkeit für die CO2-Messung in der Beschaffungslogistik" als PDF1.01 MB

Moderator/in des Fachforums war
Dr. Petra Seebauer (HUSS-VERLAG GmbH, München, Chefredakteurin LOGISTIK HEUTE, Verlagsleitung, Mitglied der Geschäftsleitung) .

Kernaussagen des Vortrags: 

  • Energieeffizientes und Ressourcen schonendes Wirtschaften stellt eine zentrale Säule des Nachhaltigkeitsmanagements der METRO GROUP dar. Die Logistik des Unternehmens kann dabei einen wichtigen Beitrag zur Reduktion der CO2-Emissionen leisten, indem die Auslastungsgrade der eingesetzten Lkw erhöht und Leerfahrten vermieden werden.
  • Die MGL ist die Service-Gesellschaft für logistische Dienstleistungen in der METRO GROUP und die Beschaffungslogistik eine ihrer zentralen Säulen.
  • Die Beschaffungslogistik der MGL ist nicht nur ökonomisch effizient, sondern auch nachhaltig. Sie steht für eine versender- und empfängerübergreifende Transportvolumenbündelung im Zulauf auf ihre Handelsempfänger und bedient sich bei der Abwicklung offener Transportnetzwerke. Damit erfolgt eine maximale Bündelung eigenen und fremden Frachtaufkommens.
  • Eine standardisierte und damit neutrale Berechnung des CO2-Footprints im Transport ist bislang nicht möglich, da es noch keine gültige Norm hierfür gibt. Mit der kommenden CEN-Norm liegt seit diesem Jahr erstmals ein Vorschlag hierfür vor, der 2012 Gültigkeit erlangen soll.
  • In 2010 hat die MGL bereits ein Projekt realisiert und ein Tool zur Berechnung transportbedingter Emissionen aufgebaut, mit dem die Umweltfreundlichkeit der MGL Beschaffungslogistik jetzt auch neutral dokumentiert werden kann.
  • Innovativ ist hierbei, dass die realen CO2-Emissionen der Beschaffungslogistiktransporte auf Basis von tagesgenauen Sendungsdaten, aber auf der Basis von Default-Werten errechnet und auf Jahresebene saldiert werden. Im Gegensatz zu anderen Ansätzen wird hierbei der reale Weg durch die Speditionsnetze der Dienstleistungspartner der MGL bewertet. Damit folgt die MGL bei der Bilanzierung des Schadstoffausstoßes im Bereich offener Speditionssysteme in weiten Teilen bereits heute den Grundzügen der kommenden CEN-Norm.
  • Profitables Wachstum ist langfristig nur durch verantwortliches Handeln gegenüber der Gesellschaft und der Umwelt möglich. Aber bereits Peter Drucker hat erkannt: „Was man nicht messen kann, kann man nicht managen“. Mit dem Einsatz des Emissions-Berechnungs-Tools leistet die MGL einen weiteren Beitrag zum Nachhaltigkeitsmanagement der METRO GROUP.

Die Inhalte des Vortrags-PDFs entsprechen nur einem kleinen Teil der ursprünglich während des Fachvortrags vermittelten Informationen.

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