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Erster Intralogistik-Kongress Baden-Württemberg: eine Rückschau


VERANSTALTUNG

Das Thema Industrie 4.0 stand im Mittelpunkt des ersten Intralogistik-Kongresses Baden-Württemberg in Künzelsau. Dabei ging es nicht nur um graue Theorie, sondern um konkrete Praxisbeispiele. Ende November 2014 hatte das einzige deutsche Intralogistik- Netzwerk, das Netzwerk in Baden- Württemberg, zu seinem ersten Kongress beim Schraubenspezialisten Würth in Künzelsau-Gaisbach eingeladen. Mehr als 110 Teilnehmer reisten zur Veranstaltung – bei der LOGISTIK HEUTE Medienpartner war – im Würth-Museum an. Geboten bekamen sie nicht nur Vorträge und Fachforen zu den Themen „Optimierung der Prozesse und Anwendungen“ sowie „Profitabilitätssteigerung durch Technik und Innovationen“, sondern auch eine Führung durch das nahe gelegene Würth-Logistikzentrum.

Während das Kongressmotto „Fit for the Future: Kompetenzen bündeln – Innovationen beschleunigen“ eher allgemein gehalten war, ging es schon kurz nach Beginn konkret los: Die Teilnehmer sollten in einer Online- Blitzumfrage per Smartphone über Fragen zum Thema Industrie 4.0 abstimmen. Auf die Frage, wie man die Auswirkungen von Industrie-4.0-Ansätzen auf die Intralogistik einschätze, antworteten 68 Prozent mit „Industrie 4.0 wird die Intralogistik revolutionieren“. 28 Prozent erwarteten „mittlere Verbesserungen im Bereich der Intralogistik“. Nur vier Prozent machten ihr virtuelles Kreuz bei der Aussage „Ich erwarte keine signifikanten Veränderungen“.

Nachdem im Publikum fast ausschließlich Fachleute saßen, überraschten die Ergebnisse der Blitzumfrage erwartungsgemäß wenige. Weder Referenten noch Teilnehmer verfielen daher im Laufe des Tages in Grundsatzdiskussionen nach dem Motto „Ist Industrie 4.0 eine Revolution oder nur eine Evolution?“, sondern befassten sich mit Wegen und Stolpersteinen ins Zeitalter der vierten industriellen Revolution.

Qualität zählt

Ehe Innovationen aus der Gegenwart auf der Agenda standen (Marco Gebhardt vom gleichnamigen Unternehmen verglich Shuttlesysteme, Hans-Jürgen Heitzer von Mlog Logistics referierte über Entwicklungen in der doppeltiefen Lagerung), blickte Prof. Dr. Reinhold Würth auf das Wachstum seines Unternehmens zurück. Das Credo des 79-Jährigen: Neben einer guten Firmenkultur spielte die Wertschätzung von Qualität und Innovationen eine große Rolle bei der Firmenentwicklung. Obwohl der Schraubenspezialist nur sieben Prozent der für Handwerker & Co. angebotenen Waren selbst produziert, besitzt die Firma mehr als 1.000 Patente.



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