Werbung

LogiMAT Daily: Testfeld für neue Fahrzeugkonzepte


FLURFÖRDERZEUGE

Die wichtigen Staplerhersteller sind in den Messehallen 6 und 8 fast vollständig vertreten. Sie zeigen mit zahlreichen Neuheiten, wohin die Entwicklungen gehen und wo Innovationen zu finden sind. Mit einer geballten Staplerkompetenz bietet die LogiMAT 2015 in den Hallen 6 und 8 einen kompletten Überblick über das Produkt- und Leistungsspektrum der Flurförderzeuge- und Zubehörhersteller. Mehr als 50 Aussteller des Segmentes, darunter alle großen deutschen Staplerhersteller wie Jungheinrich, Linde und Still sowie international namhafte Anbieter wie Combilift aus Irland, die niederländischen Doosan Industrial Vehicles, die türkische Kama AS oder die Ningbo Ltd. aus China sind in Stuttgart dabei. „Eine Branchenkonzentration im Stapler- und Flurförderzeugebereich, die weltweit keine andere Intralogistikmesse bietet“, konstatiert Peter Kazander, COO des Veranstalters Euroexpo.

Im Fokus der Aussteller stehen produktseitig insbesondere die alternativen Energiespeicher, ganzheitliches Flottenmanagement und der Ausbau von Fahrerassistenzsystemen, die die Betriebssicherheit erhöhen. „Neben einer zunehmenden Automatisierung von Flurförderzeugen und dem verstärkten Einsatz von Assistenzsystemen beherrscht nach wie vor das Thema ‚alternative Antriebstechnik‘ die Branche“, sagt Ralf Mock, Senior Vice President und Managing Director bei Nacco Materials Handling Group Europe Middle East and Africa (Halle 6, Stand F48). Das Unternehmen ist für die Marken Yale und Hyster bekannt. In den vergangenen zehn Jahren haben die Hersteller ihre Produkt- und Dienstleistungspalette durchwegs mit Angeboten im Bereich Lagertechnik und Regalbau erweitert und die Bereiche Service- und Wartung sowie das Miet-, Leasing- und Finanzierungsgeschäft weiter ausgebaut. Inzwischen decken sie zwischen einem Drittel und 50 Prozent ihrer Umsätze über diese Bereiche.

Renaissance der FTS

Insbesondere die Lagertechnik, Handhubwagen, Elektro-Nieder- und Hochhubwagen, Kommissionierfahrzeuge, Schubmast- und Schmalgangstapler, Schlepper sowie halbautomatische Systeme wurden dabei als Experimentierfeld für neue Technologien, Konzepte und Anwendungen genutzt. Die Ergebnisse haben einerseits etwa zu einer Renaissance der Fahrerlosen Transportsysteme (FTS) geführt – ein Trend, der durch Zukunftsprojekte wie Industrie 4.0 und dem Internet der Dinge gefördert wurde. „Standardisierbare Aufgaben lassen sich immer öfter durch automatisierte Geräte bewältigen“, erläutert Christophe Lautray, Geschäftsführer Vertrieb, Linde Material Handling (Halle 8, Stand B21). „Hier gilt es, flexible und kostenoptimierte Lösungen zu entwickeln.“ Andererseits boten sich gerade die kleineren Förderzeuge der Lagertechnik für neue Steuerungs- sowie Fahrzeugkonzepte auf Basis alternativer Energiespeicher an.

Neben Hybridentwicklungen wie dem „RX 70“ von Still, die ihre Antriebsenergie aus Dieseltank und elektrischen Energiespeichern, sogenannten Ultracaps, beziehen und so Kraftstoffverbrauch und Kohlendioxid- Ausstoß um 20 bis 30 Prozent reduzieren, setzen die Hersteller gegenwärtig vor allem auf die Brennstoffzelle und die Lithium-Ionen-Technologie (LI). Zwar werden aus Brennstoffzellen inzwischen bereits erste Pilotförderzeuge gespeist, doch eine Serienreife von Brennstoffzellen-Staplern ist noch kaum absehbar.



Logistik-Themen mit ähnlichen Inhalten...

 

© 2017 HUSS-VERLAG GmbH München | Alle Rechte vorbehalten