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Digitalisierung: Deutsche Bahn bezieht Digital Lab „Ampulse“

Experten arbeiten im House of Logistics & Mobility in Frankfurt an Innovationsprojekten.


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Der hessische Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Tarek Al-Wazir, hat am 7. Februar gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der DB Cargo AG, Dr. Jürgen Wilder, das „Asset & Maintenance Digital Lab“ der DB AG im „House of Logistics & Mobility“ (HOLM) in Frankfurt eingeweiht. Im Lab mit dem Namen „Ampulse“ arbeiten IT-Entwickler, Data Scientists, Transformationsexperten wie auch Fachleute von DB Cargo und anderen Bereichen des DB Konzerns an den Automatisierungs- und Digitalisierungsthemen rund um Fahrzeuge und Instandhaltung. Der Schwerpunkt liegt aktuell im Bereich des Schienengüterverkehrs, weitere Projekte des Personenverkehrs und der Fahrzeuginstandhaltung der DB sollen folgen.

Intelligente Sensoren an den Fahrzeugen

Aktuell werde an mehreren Innovationsprojekten gearbeitet, ließ die Deutsche Bahn verlauten. In den Bereichen Fahrzeugvorhaltung und -entwicklung sowie Instandhaltung würden sich die Prozesse in Zukunft maßgeblich verändern. So werden nach Bahn-Angaben zum Beispiel auf der Basis von Daten in Zukunft die Fahrzeuge flexibler und zustandsbezogener instand gehalten. Ermöglicht werde dies durch intelligente Sensoren an den Fahrzeugen, die permanent Zustandsdaten zur Verfügung stellen und somit eine detaillierte Diagnose erlauben. Somit lasse sich, wie die Deutsche Bahn weiter mitteilte, die Wartung individuell anpassen, was die Verfügbarkeit und Qualität erhöhe und die Kosten senke.

Güterbahn will Vorreiterrolle einnehmen

„Als größte Güterbahn in Europa müssen wir eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung einnehmen. Nur so bleiben wir auch in Zukunft ein verlässlicher Partner für unsere Kunden“, sagte DB-Cargo-Vorstandschef Dr. Jürgen Wilder. „Zusätzlich zu intelligenten Loks wurden schon im letzten Jahr auch erste Güterwagen mit Sensoren ausgestattet, die nicht nur den aktuellen Standort des Wagens anzeigen, sondern auch die Feuchtigkeit oder Temperatur im Inneren messen. Bis 2020 werden wir alle unsere Fahrzeuge in Europa live mittels Diagnosedaten überwachen und damit unsere heutigen Abläufe grundlegend verbessern. Mit der Ansiedelung unseres digitalen Labs im HOLM haben wir dafür einen optimalen Standort gefunden“, so Wilder.


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