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Wissenschaft: Digitalisierung erforschen

KLU gründet Forschungsnetzwerk zur Digitalen Transformation.


An der Hamburger Kühne Logistics University (KLU), wurde in Kooperation mit der Bucerius Law School (BLS), dem Institut für Weltwirtschaft (IfW) sowie dem Hasso-Plattner-Institut (HPI) ein Forschungsnetzwerk zum Thema Digitale Transformation gegründet. Am 23. Mai berief der Zusammenschluss der Forschungseinrichtungen Prof. Dr. Dimka Karastoyanova, Associate Professor für Data Science und Business Intelligence, Prof. Dr. Catharina Maracke, Associate Professor für IT and Data Law, und Prof. Dr. Christina Raasch, Associate Professor für Digital Economy an die KLU, um die Digitalisierung aus der Perspektive ihrer jeweiligen Fachgebiete zu erforschen.

Digitale Plattformen im Fokus

Eines der Kernthemen der wissenschaftlichen Kooperation soll der Universität zufolge der Einsatz digitaler Plattformen in der Logistik sein. Wie die Forschung in diesem Gebiet aus Sicht von Informatik, Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre aussehen kann, erklärten die drei Professorinnen während der Veranstaltung in Kurzvorträgen. Dabei ging es unter anderem um den Einsatz von Big Data zur Optimierung von Geschäftsprozessen, die rechtlichen Aspekte der Digitalisierung und die Verwendung gesammelter Daten sowie die Auswirkung digitaler Plattformen auf die Logistik.

Weiterbildung ausbauen

Zudem soll das Netzwerk an die bisherigen Forschungsgebiete der KLU im Bereich der Digitalen Transformation – Digitalisierung von Supply Chains, Emissionsreduzierung in der Logistik sowie Internet of Things – anknüpfen. Im Rahmen der Kooperation wollen die vier Institutionen darüber hinaus neue Weiterbildungsangebote entwickeln, die Unternehmen helfen sollen, die Veränderungen durch die Digitalisierung zu meistern.

Mehrere Fachgebiete einbinden

„Die Digitale Transformation ist eines der Schwerpunktthemen an der KLU“, sagte deren Präsident Prof. Dr. Thomas Strothotte anlässlich der Gründung des Netzwerks. „Während wir uns vorrangig mit dem Bereich Logistik beschäftigen, bringen unsere Partner Expertise in Jura, Volkswirtschaft und Informatik mit. Das ermöglicht es uns, in der Aus- und Weiterbildung ebenso wie in der Forschung an diesem vielschichtigen Thema gemeinsam zu neuen Ergebnissen zu kommen.“

Blick über den Tellerrand

Die Vorteile der institutsübergreifenden Zusammenarbeit sind auch für die übrigen Partner ein bedeutender Punkt, wie Prof. Dr. Katharina Boele-Woelki, Präsidentin der Bucerius Law School, betonte: „Mit dieser Kooperation treten wir in einen die einzelnen Disziplinen übergreifenden Austausch. Gerade bei einem Thema, das zu so weitreichenden Umbrüchen führt, wie die Digitalisierung, ist der Blick über den eigenen Tellerrand wichtig.“


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