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KEP: Arbeitgeber setzen auf Soft Skills

Fahrer sollen zuverlässig, freundlich und belastbar sein.


Zuverlässig, belastbar und mit guten Umgangsformen: so sollten KEP-Fahrer im Idealfall sein. Das geht aus dem Arbeitsmarktreport 2017 hervor, den die Dekra auf Basis der Analyse von 278 Stellenangeboten erstellt hat. Das liegt laut dem Bericht vor allem daran, dass die Tätigkeit durch Staus, Zeitdruck und anspruchsvolle Kunden besonders fordernd sei.

Auslieferung im Fokus

Vonseiten der Arbeitsgeber sei die Hauptaufgabe dabei klar umrissen: die Auslieferung von Briefen und Paketen. Stellenangebote, bei denen die Fahrer als Kuriere den gesamten Prozess von der Abholung bis zur Übergabe an den Empfänger verantworten, seien in der Stichprobe deutlich seltener vertreten. Die Regel sind, der Dekra zufolge, außerdem regionale Aufträge. In lediglich vier Stellenbeschreibungen sei von  nationalen oder internationalen Lieferungen die Rede.

Ladungssicherung wichtig

Jedem vierten KEP-Dienstleister liegt das Thema Ladungssicherung besonders am Herzen und dass die Kandidaten ihre Fahrzeuge sorgfältig be- und entladen können. Etwas häufiger beinhalten die Jobbeschreibungen noch das Sortieren von Sendungen als Aufgabe (16,2 Prozent). Außerdem fordert jeder zehnte Arbeitgeber gute Ortskenntnisse.

E-Bike erlebt Aufschwung

Das Fahrzeug, mit dem der Fahrer die Sendungen ausliefert, stellt längst nicht immer der Arbeitgeber. In immerhin jeder zehnten der analysierten Stellenanzeigen ist das Privatfahrzeug ausdrücklich gefordert, während jeder fünfte KEP-Dienst betont, dass er ein Dienstfahrzeug zur Verfügung stellt. Wobei auch immer mehr Dienstleister für die kleineren Lieferungen das Fahrrad einsetzen. Laut Dekra-Analyse liegt der Anteil derer, die mit einem oft auch elektrisch betriebenen Bike unterwegs sind, bei 16,2 Prozent.

Makelloses Führungszeugnis Pflicht

Neben dem Führerschein – meist Klasse B, manchmal auch alte Klasse 3 – fragen die Inserenten auch häufig ein Führungszeugnis nach, da häufig wertvolle und sensible Güter transportiert werden. Eine regelrechte Ausbildung hingegen fordern die Wenigsten – gerade einmal zehn Prozent. Insofern haben in der KEP-Branche auch Quereinsteiger gute Chancen auf einen Arbeitsplatz. (ha/sln)


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