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Gehaltsreport: Einkäufer und Supply Chainer verdienen am besten

Bereiche Pharma und Chemie zahlen die höchsten Gehälter.


Laut einer Analyse der Personalberatung Page Personnel haben qualifizierte Fachkräfte und Young Professionals im Bereich Einkauf von allen Logistik- und SCM-Berufen die besten Gehaltsaussichten. Vor allem Mitarbeiter in den Funktionsbereichen Strategischer und Technischer Einkauf verdienen mit einem jährlichen Fixgehalt von 55.000 bis 65.000 Euro überdurchschnittlich gut, so Page Personnel. Die maximalen Gehälter inklusive Boni lägen sogar aktuell bei 70.000 bis 80.000 Euro im Jahr.

Branche und Bereich spielen eine Rolle

Wie die Analyse außerdem nahelegt, spielt bei der Gehaltsrange auch die jeweilige Branche eine Rolle. So läge das Durchschnittsgehalt von Einkaufs- und SCM-Verantwortlichen in der Chemieindustrie bei durchschnittlich 52.000 Euro im Jahr, in der Automobilwirtschaft bei rund 50.000 Euro. Logistikdienstleister zahlen laut Page Personnel hingegen lediglich 43.000 Euro jährlich. Zudem sei auch die Unternehmensgröße entscheidend, wenn es um den Gehaltszettel geht. Demnach zahlen große Firmen circa 53.000 Euro im Jahr, kleine Unternehmen 43.000 Euro.

Spediteure verdienen mehr

Potenzial für eine positive Gehaltsentwicklung gibt es der Personalvermittlung zufolge im Bereich Spedition. „Die klassischen Ausbildungsberufe Speditions-, Industrie- sowie Groß- und Außenhandelskaufmann/frau werden immer seltener ergriffen. Daher gehen die Gehälter für Speditionskaufleute derzeit sehr nach oben“, erläutert Corominas, Managing Director von Page Personell. So könne ein Teamleiter in diesem Bereich abhängig von der Unternehmensgröße aktuell bis zu 55.000 Euro im Jahr verdienen.

Anforderungen steigen

Mit Blick auf die Gehaltsentwicklung sieht der Personalexperte aber auch steigende Anforderungen an die Mitarbeiter. „Die Gehälter sind grundsätzlich gestiegen. Insbesondere im Bereich Einkauf und Supply Chain wird aber auch ein immer stärkerer Fokus auf die Qualifikation der Mitarbeiter im Technologiebereich gelegt.“ Die Automatisierung von Prozessabläufen, wie beispielsweise Bestellabwicklungen über SAP oder die Digitalisierung von Lagern nehmen laut Corominas weiter zu und machen technische Weiterbildungen essentiell. Aber auch der Aufbau eines persönlichen Netzwerkes mache einen Angestellten im Einkauf sehr wertvoll für ein Unternehmen.


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