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Landwirtschaft 4.0: Digitalisierung schafft Jobs

Automatisierung schafft ein Drittel aller Stellen in Agrarkonzernen.


Landwirtschaft 4.0 schafft Jobs, statt Stellen zu vernichten. Das ist das Ergebnis einer Analyse der Metajobsuchmaschine Joblift. Demnach stammen bereits vier Prozent aller Stellenausschreibungen im Agrarbereich von sogenannten AgTech-Unternehmen, also Firmen, die Technologien aus dem Bereich der digitalen Landwirtschaft nutzen. Das entspricht rund 724 Stellen.

Schnelles Wachstum

Darüber hinaus wachse der junge Sektor rasant. Laut Joblift lag 2017 der Anstieg der Vakanzen pro Monat bei rund Zwölf Prozent. Im Vergleich dazu wachse der gesamtdeutsche Stellemarkt sowie die konventionelle Landwirtschaft mit drei Prozent nur mäßig schnell.

Großkonzerne schaffen mehr Stellen

Im Gegensatz zu anderen Branchen, in denen Digitalisierungskonzepte vorranging in Start-ups entwickelt werden, zeichnet sich in der Landwirtschaft Joblift zufolge ein anderer Trend ab. Nur elf Prozent der im AgTech-Bereich ausgeschriebenen Stellen stammt aus Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern. Stattdessen stamme knapp ein Drittel der Gesuche mit Bezug zu Landwirtschaft 4.0 von Großkonzernen wie der Bayer AG, der Robert Bosch GmbH und BayWa AG.

Personal für Drohnen und Roboter gesucht

Wie die Metajobsuchmaschine herausfand, werden mit 19 Prozent derzeit am häufigsten Mitarbeiter in den Bereichen Biomaterials und Foodprocessing gesucht, also der biochemischen Weiterentwicklung von Lebensmitteln. Ebenfalls stark nachgefragt sei Personal für das sogenannte Smart Farming. Im Fokus stünde dabei die Konstruktion von Drohnen und Robotern für die landwirtschaftliche Nutzung, aber auch die Entwicklung von Software und Bildverarbeitungstechnologien. Weitere 15 Prozent der Stellengesuche stammen aus dem Bereich Crop Science und Soil Tech, der Wissenschaft des Düngemanagements.


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