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Wettbewerb: Erster europäischer SCM-Start-up Contest veranstaltet

Schweizer Jungunternehmen LuckaBox räumt Hauptpreis ab.


Das Schweizer Jungunternehmen LuckaBox hat am 24. Mai 2018 den erstmals ausgetragenen europäischen „Supply Chain Start-up Contest“ für sich entschieden. Das gab der Veranstalter, der niederländische Fachverlag Supply Chain Media, Ende Mai bekannt.

Geschäftsmodell gewürdigt

Demnach hat für die sechsköpfige Jury, die aus Supply-Chain-Experten unterschiedlicher Unternehmen sowie dem CEO von Supply Chain Media bestand, das Konzept des Schweizer Start-ups den Ausschlag gegeben. Das in Winterthur ansässige Unternehmen bringt nach eigenen Angaben auf seiner selbst entwickelten Plattform Händler und Express- sowie Fahrradkuriere zusammen, damit Lieferaufträge schneller, flexibler und dem Kundenwunsch gemäß ausgeführt werden können. Dem Geschäftsmodell zufolge sollen Bestellungen ihre Empfänger so innerhalb von zwei Stunden erreichen.

40.000 Euro Marketing-Etat

Mitbegründerin und CEO von LuckaBox, Aike Festini, freute sich über den Sieg: „Ich bin sehr stolz, dass wir diesen Preis gewonnen haben. Die Aufmerksamkeit, die uns dadurch zuteilwird, wird uns helfen, unser Geschäft auf dem europäischen Markt auszubauen.“ Als Gewinn dürfen die Schweizer bei dem niederländischen Medienunternehmen einen Werbe- und Marketing-Etat von 40.000 Euro ausschöpfen.

Fünf Finalisten

LuckaBox war in dem Contest gegen vier weitere Start-ups aus Deutschland und den Niederlanden angetreten. Mit im Wettbewerb befanden sich: Cargoledger, Cargonexx, Stockpots und Sustainabill.

Preis für Weiterentwicklung

Da sich unter den insgesamt 28 Bewerbungen um den Preis etliche Unternehmen befanden, die über die Gründungsphase bereits hinaus sind, hat sich Supply Chain Media nach eigenen Angaben dazu entschieden, einen weiteren Award auszuloben. Ebenfalls ausgezeichnet wurde das beste „Scale-up“, also das Jungunternehmen, das sich im Laufe seines Bestehens am besten weiterentwickelt hat. Ein entscheidendes Kriterium dafür war die Akquise von mindestens zwei Millionen Euro Kapital, so der Veranstalter.

Pro Alliance sahnt ab

Die Trophäe räumte das belgische Start-up Pro Alliance ab, nachdem es sich gegen Fretlink, Shippeo, Seven Senders und Urbantz durchgesetzt hatte. Die fünf Finalisten haben laut dem Fachverlag in den vergangenen Jahren jeweils Kapital in Höhe von rund 35 Millionen Euro zusammengetragen.


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