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Weiterbildung: Pauken für die vernetzte Arbeitswelt

Bosch und IHK Stuttgart bieten ersten Lehrgang zur Fachkraft Industrie 4.0 an.


Der Technologiekonzern Bosch hat gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Region Stuttgart sowie weiteren Partnern aus Wissenschaft und Praxis den bundesweit ersten Lehrgang zur „Fachkraft für Industrie 4.0 (IHK)“ entwickelt und pilotiert. Das gab das Unternehmen mit Sitz in Gerlingen kürzlich bekannt.

Für Facharbeiter

Wie Bosch mitteilt, richtet sich das Weiterbildungsangebot speziell an Facharbeiter aus der produzierenden Industrie sowie der Logistik und soll diese für die Anforderungen in der vernetzten Industrie qualifizieren. Die Teilnehmer lernen dem Unternehmen zufolge nicht nur Technologien kennen, mit denen sie Industrie 4.0 umsetzen können, sondern auch agile Arbeitsmethoden wie etwa Scrum. „Technische Lösungen sind nur die eine Seite der Medaille. Den Unterschied bei Industrie 4.0 machen die Mitarbeiter. Ihre Fähigkeiten, situativ auf Probleme zu reagieren und neue, kreative Lösungswege zu finden, rücken in der Fabrik der Zukunft in den Mittelpunkt“, erklärt Dr. Stefan Aßmann, Leiter der Geschäftseinheit Bosch Connected Industry.

Digitalisierung umsetzen können

Darüber hinaus sollen im Rahmen der Fortbildung vernetzte Geschäftsmodelle für die Fertigung eine Rolle spielen. Innerhalb des Zertifizierungslehrgangs werden laut Bosch etwa Fragen wie „Welche Technologien gibt es?“ „Wie werden Daten übertragen?“ „Wie funktionieren Logistik und Supply Chains in einer digitalen Welt?“ erörtert.

Wettbewerbsfähigkeit stärken

„Nur wer die vernetzte Welt versteht, kann sie auch gestalten. Wir bereiten unsere Mitarbeiter auf die Arbeitswelt von morgen vor und schaffen so die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Umsetzung von Industrie 4.0“, so Bosch-Personalchef Christoph Kübel: „Der neue Lehrgang zur Fachkraft für Industrie 4.0 ist somit ein weiterer Beitrag zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands.“ Die ersten zwölf Teilnehmer aus dem Bosch-Werk in Stuttgart-Feuerbach haben die Weiterbildung bereits erfolgreich abgeschlossen. Weitere Kurse bieten dem Konzern zufolge verschiedene IHKs ab 2019 deutschlandweit für alle Unternehmen an. Besondere Zugangsvoraussetzung gäbe es nicht. Ein Großteil der Qualifizierung findet laut Bosch während der Arbeitszeit statt, rund 20 Prozent in der Freizeit.


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