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Automotive: BMW will Werkslogistik in Regensburg outsourcen

Zwei Logistik-Teilbereiche sollen Ende 2013 vergeben werden.

Der Automobilhersteller BMW AG organisiert die Logistik im Werk Regensburg neu. In einem ersten Schritt sollen gegen Ende 2013 die Teilbereiche „Physische Logistik Karosseriebau und Presswerk“ und der „Leergutversand der Montage“ extern vergeben werden, bestätigte eine BMW-Sprecherin auf Anfrage von LOGISTIK HEUTE. Die Ausschreibung über den BMW-Einkauf sei angestoßen.

Die Umstrukturierung betrifft 280 Logistik-Arbeitsplätze bei BMW Regensburg, davon 150 Stammkräfte des Automobilbauers, die mit anderen Aufgaben fürs Werk betraut werden sollen, und 130 Zeitarbeitnehmer. Wie andere internationale Unternehmen auch, mache man sich Gedanken, welche Leistungen am besten intern und welche am besten durch externe Spezialisten über den Markt abgebildet werden könnten, sagte die Sprecherin. Die Zusammenarbeit mit Dienstleistern sei seit Jahren gelebte Praxis.

Bislang baut BMW in Regensburg Fahrzeuge der 1er- und 3er-Reihe sowie den Z4. Die Vorbereitungen, in der Produktion weitere Modelle hinzuzunehmen, laufen. Insgesamt investierte der Autohersteller im abgelaufenen Jahr 255,8 Mio. Euro in den Oberpfälzer Standort. 2013 sollen mit weiteren Investitionen der Ausbau von Presswerk, Karosseriebau und der Logistikstrukturen des Werks vorangetrieben werden. 2014 soll in Regensburg auch ein neues Versorgungszentrum den Betrieb aufnehmen.


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