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Auszeichnung: Eaton und Wild sahnen ab

Österreichischer Logistik-Preis 2013 in zwei Kategorien vergeben.

Zum fünften Mal hat der Verein Netzwerk Logistik (VNL), Steyr, den Österreichischen Logistik-Preis verliehen. Anlässlich des Österreichischen Logistiktags des VNL fand die Preisübergabe bei einer Abendgala am 19. Juni 2013 im Forum der Raiffeisen-Landesbank OÖ in Linz statt. Den Preis für die „beste Ergebnisverbesserung durch Einsatz eines Logistik-Tools“ erhielt die Elektroniksparte der Eaton Industries Austria GmbH. Im europäischen Verteilzentrum Schrems hat das Unternehmen verschiedene Wertströme der Liefer- und Produktionskette segmentiert und mit Lean-Tools und integrierten Planungsprozessen optimiert. Die durchgehende Wartung der Kanban-Kreise und die Anpassung der Kanban-Mengen verbesserten die Bestands- und Termingenauigkeit. Das lieferantengesteuerte Bestandsmanagement wurde ausgeweitet, durch eine retrograde Entnahme wurden die Bestände transparenter als zuvor. Das Ergebnis ist ein umsatzbereinigter Produktivitätsgewinn von 15 Prozent in zweieinhalb Jahren.

Für die „beste innovative Logistiklösung“ wurde die Wild GmbH ausgezeichnet. Um auf kurzfristige Auftragsänderungen reagieren zu können, hat der Kärntner Auftragsfertiger von Baugruppen, Systemen und Geräten für die Medizintechnik und die Technische Optik ein Steuerungssystem mit intelligenten Pufferregalen entwickelt. Bei dem System – bei Wild „tragbares Loch“ genannt – wird der Produktionsablauf wie beim Kanban-Prinzip in erster Linie über den physischen Materialfluss gesteuert. Die Rolle des Informationsträgers übernehmen anstatt eines Kanbans bewusst limitiert dimensionierte Pufferregale. In einem innovativen Make-or-Buy-Prozess entscheidet Wild je nach Auslastung der eigenen Fertigung sowie nach einem Preis- und Eignungsindex der Artikel, ob ein Teil zugekauft wird. Eine regelmäßige Simulationsplanung der Kundenaufträge liefert darüber hinaus Daten mit einem Zeithorizont, der über die erforderlichen Reaktionsfristen hinausragt. Das zeigt, wie viel Reservekapazität in der Beschaffungskette vorliegen muss.


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