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DHL will die Nummer eins werden

E-Commerce-bezogene Logistik ist einer der Wachstumsschwerpunkte.

Der Bonner Post- und Logistikkonzern, Deutsche Post DHL, hat seine Marschroute für die kommenden Jahre in der „Strategie 2020" festgelegt: Im Mittelpunkt stehen unter anderem der weitere Ausbau des Logistikgeschäfts in den Emerging Markets sowie eine internationale Expansion des Paketgeschäfts, um auch außerhalb Deutschlands noch stärker vom anhaltenden eCommerce-Boom zu profitieren.

„Wir zünden damit die nächste Stufe in der Entwicklung unseres Unternehmens und erschließen uns in einem sich wandelnden Umfeld neue Chancen für nachhaltig profitables Wachstum. Wir haben dabei den klaren Anspruch, bis 2020 weltweit die treibende Kraft in der Logistik zu werden und die Maßstäbe in unserer Branche zu definieren“, sagt der Vorstandsvorsitzende von Deutsche Post DHL Frank Appel. Der Konzern stelle sich frühzeitig auf die sich verändernden Markt- und Wettbewerbsbedingungen sowie neue Kundenbedürfnisse ein. So verlagert sich die Marktdynamik in der Logistik zunehmend in die Emerging Markets. Zugleich ist eine Beschleunigung des Wachstums im eCommerce zu beobachten, die mit stetig steigenden Ansprüchen der Konsumenten an die Lieferanten der Waren einhergehen. Die Digitalisierung verändert das Wettbewerbsumfeld auch in der Logistik, wodurch neue Opportunitäten und Geschäftsmodelle entstehen.

Kern des Geschäfts soll jedoch auch künftig die Wachstumsbranche Logistik bleiben. Ein großer Wachstumsschwerpunkt wird die E-Commerce-bezogene Logistik sein. Hier will DHL nicht nur die Nummer eins im grenzüberschreitenden Geschäft auf den wichtigsten Handelsrouten weltweit werden, sondern auch im inländischen Endkundengeschäft ausgewählter Märkte mindestens zu den drei stärksten Kräften in den jeweiligen Ländern zählen. Das in Deutschland aufgebaute marktführende Know-how im Paketgeschäft soll dabei schrittweise in andere Märkte exportiert werden, sowohl in Europa als auch in Asien und auf dem amerikanischen Kontinent. Bereits zu Beginn des laufenden Jahres hatte der Konzern zu diesem Zweck die Paket-Aktivitäten in den Benelux-Ländern, Polen, der Tschechischen Republik und Indien von DHL zu BRIEF verlagert, um das deutsche Modell auf andere Märkte zu übertragen.

 


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