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Forschung: Individuell reagieren

Wissenschaftler wollen Leistung von Lager- und Kommissionierbereichen messen.

Derzeit arbeiten Hamburger Wissenschaftler an einem firmenspezifischen, kennzahlengestützten Messsystem für Lager- und Kommissionierbereiche. Entwickelt wurde die Lösung am FGL-Forschungsinstitut für Logistik der Technischen Universität Hamburg-Harburg. An dem Verbundprojekt „Leistungsmessung im Lager- und Kommissionierbereich“ beteiligt sich außerdem die Forschungsgemeinschaft für Logistik e.V.

Das Messsystem soll bei Praxispartnern im laufenden Betrieb den kontinuierlichen Verbesserungsprozess unterstützen. Zunächst wollen die Wissenschaftler in den Firmen Zielgrößen, Messgrößen und Potenziale ermitteln. Im nächsten Schritt wollen sie Kennzahlendatenblätter erstellen, die festlegen, was, wann, wo und wie häufig gemessen werden soll.

Die benötigten Daten wollen die Forscher dann möglichst automatisch aus den vorhandenen EDV-Systemen der Teilnehmer beschaffen. Ziel ist es, die individuellen Logistikprozesse permanent an sich stets verändernde Produktionsprogramme anzupassen, Schwachstellen frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen zu definieren.

Darüber hinaus könnte das Messsystem auch als Grundlage für eine Systemüberprüfung oder -planung dienen. Für den Aufbau von Know-how und den Erfahrungsaustausch sind regelmäßig firmenübergreifende Workshops vorgesehen.


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