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Big Data: Richtig Fischen im Datenozean

Experten diskutierten beim Deutschen Logistik-Kongress Potenziale und Hürden.

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IT-Sicherheit und Datenschutz für Big-Data-Konzepte standen im Mittelpunkt der Fachsequenz „Big Data für Logistik nutzbar machen“ beim 31. Deutschen Logistik-Kongress (22. bis 24. Oktober 2014 in Berlin). Eingangs definierte Moderator Prof. Dr. Michael Benz, Unternehmensberater beim Frankfurter Big-Data-Spezialisten Teradata GmbH und Leiter des Master-Studiengangs „International Transport and Logistics“ an der ISM International School of Management in Frankfurt/M., den Begriff Big Data.

Dahinter stecken demnach Methoden und Technologien, mit denen aus großen Datenmengen nützliches Wissen zur Verbesserung von Geschäftsprozessen oder Kundenservices in Unternehmen gewonnen werden kann. „Der, der die Daten hat, hat die Möglichkeit solche Services anbieten zu können“, konstatierte Benz.

Die Kunst sei allerdings, zu filtern, welche Daten relevant seien, ergänzte Dr. Jozo Acksteiner, Manager Strategy & Analytics beim Druckerhersteller Hewlett-Packard in Singapur. „Big-Data-Konzepte verändern die Supply Chain und damit auch die Position der Logistiker – weg von Push- hin zu Pull-Systemen“, betonte er in Berlin.

Laut Andreas Novak, Produktionschef beim niederländischen Fashion-Unternehmen Vlisco Netherlands B.V., Helmond, ist bei Big-Data-Projekten auch entscheidend, welche Datenebene beleuchtet werden solle. Weitere Herausforderungen sind laut Novak die Verfügbarkeit von zuverlässigen Daten sowie die Zuverlässigkeit der Infrastruktur.

Die nächste Stufe der Big-Data-Forschung ist laut Prof. Dr. Jens Dittrich, Professor für Datenbanken, Datenmanagement und Big Data an der Universität des Saarlandes CISPA in Saarbrücken, deshalb „Data Science“. Die Big-Data-Technik selbst sei nicht neu. „Aber heute sind mehr Leute in der Lage, Daten zu analysieren“, betonte Dittrich. Als größte Hürde sieht er gegenwärtig die Datensicherheit.

Wie sich Unternehmen gegen Hacker-Angriffe schützen können, erklärte Holger Junker, Referatsleiter Cyber-Sicherheit in kritischen IT-Systemen, Anwendungen und Architekturen beim Bonner Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik. Anhand eines Miniatur-Roboters erläuterte der Experte, wie sich Hacker-Programme, beispielsweise über das Firmen-WLAN, einschleusen lassen und so die Produktion lahmlegen können.


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