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Seefracht: Tchibo testet Import über Wilhelmshaven

Hamburger Händler holt Importware aus Fernost über JadeWeserPort nach Bremen.

Das Hamburger Handelsunternehmen Tchibo GmbH prüft ein mögliches Routing seiner Importcontainer über den Tiefwasserhafen Wilhelmshaven (JadeWeserPort). Das teilt der Hafenbetreiber, die Bremer Eurogate GmbH & Co. KGaA, KG, mit. Demnach laufen bereits erste Testverladungen.

Dabei verschifft Tchibo Container aus Fernost nach Wilhelmshaven. An dem an das Eurogate-Containerterminal Wilhelmshaven angrenzenden KV-Bahnhof werden sie direkt vom Schiff auf die Bahn gesetzt. Auf der Schiene gelangen sie dann nach Bremen. Dort gehen die Waren in das Tchibo-Hochregallager, von wo aus sie an die Verkaufsstellen in Deutschland und Europa verteilt werden.

Für Marc-Stephan Heinsen, Director Supply Chain Management & Logistics bei Tchibo, ist der Logistikstandort Wilhelmshaven eine attraktive Alternative zu den etablierten Seehäfen. Zwar verfügten Letztere über eine gute Infrastruktur, allerdings sei „die Zuverlässigkeit aufgrund der bekannten Engpässe nicht mehr grundsätzlich garantiert". Daher müsse Tchibo Alternativen prüfen. In Wilhelmshaven gebe es solche Infrastrukturengpässe nicht. „Im Notfall könnten unsere Container auch kurzfristig schnell per Lkw nach Bremen transportiert werden", so Heinsen. Schließlich habe der Terminal auch einen direkten Autobahnanschluss.


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