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KEP: Speditionstarif für DHL-Zusteller

Deutsche Post gründet Regionalgesellschaften, die niedrigere Zustellerlöhne zahlen.

Die Bonner Deutsche Post AG will den Lohnkostenabstand zu ihren Wettbewerbern in der Paketzustellung verringern. Um die Tarifstruktur anzupassen, will der Konzern neue Gesellschaften unter dem Namen DHL Delivery GmbH gründen. Sie sollen in den kommenden Monaten Paketzusteller zu regionalen tariflichen Bedingungen der Speditions- und Logistikbranche einstellen. Diese liegen laut DHL deutlich über dem seit 1. Januar 2015 geltenden neuen Mindestlohn (LOGISTIK HEUTE berichtete), aber unter der vorhandenen Tarifstruktur der Deutsche Post AG.

Zu den ersten Regionen, in denen die neuen Gesellschaften bestimmte Bezirke für die Paketzustellung übernehmen werden, gehören unter anderem Rostock, Berlin, Hamburg, Bremen, Frankfurt/Main, Wiesbaden, Nürnberg und Karlsruhe. Insgesamt sollen die neuen Gesellschaften bis zum Jahr 2020 bis zu 10.000 neue Paketzusteller in Deutschland einstellen. Bis 2025 könnten es 20.000 neue Arbeitsplätze sein, teilt das Unternehmen mit. Bei der Einstellung werden befristet Beschäftigte der Deutschen Post AG, deren Verträge auslaufen, bevorzugt eingestellt, heißt es aus Bonn. Sie erhalten demnach ein unbefristetes Angebot. Bestehende Arbeitsverträge bei der Deutschen Post AG bleiben unberührt.


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