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Automobillogistik: Blick in die Zukunft

Zum "Innovative Logistics Solution Day" von Volkswagen kamen 381 Experten.

Differenzierte Kundenanforderungen und eine steigende Variantenvielfalt erfordern eine Weiterentwicklung der Prozesse in der Automobillogistik. Das betonte Reinhard de Vries, Leiter Werklogistik und -steuerung der Volkswagen AG (VW), Wolfsburg, Ende Januar beim "Innovative Logistics Solution Day 2015" des Autobauers. Unter dem Leitthema "Shaping Logistics 2020" diskutierten 381 Teilnehmer und 51 Aussteller über die aktuellen Herausforderungen der Logistik, mit denen Automobilhersteller und ihre Partnernetzwerke konfrontiert sind. Wichtige Themen waren Produktivität und Automatisierung, Qualifizierung, IT-Innovation, Netzwerkmanagement sowie Nachhaltigkeit in der Logistik. Der Autokonzern VW vermittelte darüber hinaus Einblicke in seine Produktionslogistik. "Die digitale Vernetzung wird unsere Logistikprozesse künftig noch stärker prägen", verriet Thomas Zernechel, Leiter der VW-Konzernlogistik.

Zehn Top-Innovatoren identifiziert

In Workshops entwickelten die Teilnehmer gemeinsam mit VW-Experten und weiteren Industrievertretern potenzielle Zukunftsstrategien für die Automobillogistik. Im Rahmen der begleitenden Innovationsausstellung präsentierten die zehn "Nominated Supplier" der Volkswagen-Ausschreibung "Logistikinnovation 2014" sowie weitere Anbieter ihre innovativen Logistiklösungen für die Werk- und Konzernlogistik von VW. Der Autobauer hatte sie im vergangenen Jahr in einem systematischen Scoutingprozess gemeinsam mit dem Institut für Produktionsmanagement (IPM) GmbH, Hannover, ausgewählt. "Durch unser breit angelegtes Innovationsmanagement gelingt es uns in der Logistik des Volkswagen-Konzerns, neue Ideen und Technologien früh zu identifizieren", erklärte Zernechel.

Vom Exoskelett bis zur Datenbrille

Den „Nominated Suppliern“ winkt im besten Fall eine Umsetzung ihrer Innovation in der Praxis. Die Bandbreite reicht von der Bluetooth-Sensorik für die Industrie 4.0 (Beris Consulting GmbH) über das automatisierte Behälterhandling (Cargo Beamer AG und MWB GmbH), intelligente Hallenkrane (Erikkila Oy), die Identifikation mit einem RFID-Armband (Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF) oder mit autonomen Flugrobotern (Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML) über zellulare Regalroboter (Magazino GmbH) und das Exoskelett für das Lastenhandling (RB3D) bis hin zu autonomen Transport- und Knickarm-Robotern (Schunk GmbH & Co. KG, Servus Intralogistics GmbH, Still GmbH) sowie Datenbrillen (Ubimax GmbH).


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