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LogiMAT 2015: Preisgekrönte Produkte

„Bestes Produkt“-Preise gehen an Kathrein Sachsen, Jungheinrich und Kaufmann Bausysteme.

Im Rahmen der offiziellen Eröffnungsveranstaltung der LogiMAT 2015 in Stuttgart sind die Gewinner der AuszeichnungBestes Produkt“ geehrt worden. In der Kategorie „Identifikation, Verpackungs- und Verladetechnik, Ladungssicherunggewann die Kathrein Sachsen GmbH mit ihrer RFID-Antenne „ARU-CSB-ELC“. Das System ermöglicht eine vollautomatische Erfassung von bewegten Gütern per RFID (Radio Frequency Identification). Auch die Bewegungsrichtung der Güter wird erfasst. Somit kann etwa gemeinsam mit den Produktdaten festgestellt werden, ob es sich um einen Warenein- oder -ausgang handelt. „Das eigentliche Potenzial an Anwendungsmöglichkeiten der neuen Antenne wird sich erst im Laufe der Zeit erschließen“, so die Einschätzung der Jury.

In der Kategorie „Software, Kommunikation, IT“ siegte die Jungheinrich AG mit dem „Jungheinrich Logistik-Interface“. Dabei handelt es sich um eine universelle Schnittstellen-Software, die direkt mit dem Fahrzeug und am Fahrzeug vorhandener Sensorik kommuniziert und eine Vernetzung mit der IT-Struktur ermöglicht. Die erfassten Daten können zu effizienterer Fahrzeugsteuerung und zur Prozessoptimierung verwendet werden. „Der Versuch, einen einheitlichen Standard für die Datenkommunikation zwischen Lagersoft- und -hardware zu etablieren, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Industrie 4.0 und die dazu geforderten cyber-physikalischen Systeme“, erklärte die Jury in ihrer Urteilsbegründung.

Die Kaufmann Bausysteme GmbH setzte sich in der Kategorie „Kommissionier-, Förder-, Hebe-, Lagertechnik“ gegen die Konkurrenz durch. Sie konnte die Jury mit ihren Hochregalsystemen aus Holz überzeugen. Die Regale sind aus technologisch hoch entwickelten Holzverbindungen gefertigt und erfüllen die gängigen Anforderungen an den Brandschutz.

Das Prädikat „Bestes Produkt“ wird jährlich im Rahmen der Messe LogiMAT an Unternehmen vergeben, die sich durch besonders innovative Lösungen auszeichneten. Die siebenköpfige Jury, bestehend aus unabhängigen Wissenschaftlern und Fachjournalisten, bewertet zudem Praxisnähe und Kostenbewusstsein.


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