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Logistikimmobilien: Panattoni investiert hohen zweistelligen Millionenbetrag

Neues Logistikzentrum für Jago soll auf 120.000 Quadratmetern entstehen.


Logistikimmobilienentwickler Panattoni Europe, ein Unternehmen der amerikanischen Panattoni Development Company, ist von der Jago AG mit dem Bau eines 120.000 Quadratmeter großen Logistikzentrums beauftragt worden. Das teilte Panattoni am 18. August 2015 mit. Die Bauarbeiten sollen noch in diesem Monat beginnen. Die Logistikimmobilie für das E-Commerce-Unternehmen werde auf einer Gesamtgrundstücksfläche von 200.000 Quadratmetern im Industriepark Rurtal bei Hückelhoven entstehen. Beraten wurde Jago dabei vom amerikanischen Immobilienberatungsunternehmen CBRE Group, Inc.

Panattoni: Deutsches Leuchtturmprojekt

Panattoni investiert nach eigenen Angaben einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in den Bau der Anlage. Fred-Markus Bohne, Managing Partner bei Panattoni Europe, schätzt das Projekt in seinen Dimensionen als „ein Leuchtturmprojekt für den deutschen Logistikimmobilienmarkt“ ein. Für Jago biete die neue Anlage Flexibilität, die auch etwaige Änderungen in den logistischen Abläufen zulasse. Die Teilbarkeit der Hallen in zwölf Abschnitte biete zudem gute Voraussetzungen für verschiedene Nachnutzungsszenarien.

Übergabe im März 2016

Die Bauphase wird sich über vier Abschnitte erstrecken: Im ersten Schritt werden 40.000 Quadratmeter Lager- und Logistikflächen sowie 1.450 Quadratmeter Büro- und Sozialflächen entwickelt. Ihre Übergabe ist für März 2016 vorgesehen. Die weiteren Bauabschnitte werden sukzessive bis zur Fertigstellung im August 2017 realisiert.

Schnellere Lieferzeiten

Mit dem neuen Logistikzentrum wolle sich Jago den Weg für den Ausbau des internationalen Onlineversandhandels ebnen. CEO und Gründer von Jago, Goran Jakovac, geht davon aus, dass seine Kunden „zukünftig von noch schnelleren Lieferzeiten profitieren“ werden. Jago vertreibt Artikel aus den Bereichen Home & Garden, Heimwerken, Freizeit und Fitness sowie Tierbedarf und Spielzeug. Die Waren werden vorwiegend in Asien produziert und über Containerschiffe transportiert. Dank der Nähe zum Containerhafen im niederländischen Born, mit Anbindung an die Häfen Rotterdam und Antwerpen, können über die Lage im Industriepark Rurtal laut Panattoni die Transportkosten wesentlich reduziert werden.


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