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Industrie 4.0: Online-Landkarte zeigt Praxis-Beispiele

Mehr als 100 Industrie 4.0-Anwendungsbeispiele bundesweit – nur 14 aus der Logistik.


In Berlin sind etwa 1.100 Vertreter unter anderem aus Politik, Wirtschaft, Gewerkschaften und Wissenschaft zum 9. Nationalen IT-Gipfel der Bundesregierung (18. und 19. November 2015) zusammengekommen. Unter dem Motto "Digitale Zukunft gestalten - innovativ_sicher_leistungsstark" diskutieren sie zentrale Herausforderungen der Digitalisierung für Wirtschaft und Beschäftigung, neueste Entwicklungen bei digitalen Netzen, Mobilität, digitalem Staat und IT-Sicherheit.

Dabei wird auch offiziell die neue Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0 gestartet. Mehr als 100 konkrete Anwendungsbeispiele aus der Industrie-4.0-Praxis werden auf ihr gezeigt – darunter aber nur 14 aus dem Bereich Logistik.

Hier ein Überblick:

  • SEW Eurodrive GmbH & Co KG „Smart Factory – Schaufensterfabrik“: In der praktischen Umsetzung lässt sich Industrie 4.0 seit 2013 in der Schaufensterfabrik in Graben-Neudorf erleben. Intelligente Automatisierung, IT sowie eigens entwickelte mobile Assistenzsysteme verbessern die Interaktion zwischen Mensch und Technik.
     
  • Deutsche Telekom AG „IP transit Securtiy DDos Defense“ soll vor Volumenattacken sowie Systemangriffen auf die Infrastruktur schützen.
    „smartPort Logistics (SPL)“: Das Projekt der Partner Hamburg Port Authority, Deutsche Telekom/T-Systems und SAP soll Unternehmen, Partner und Kunden des Hamburger Hafens miteinander vernetzen, sodass sie ihre Prozesse in Echtzeit abstimmen können.
    „Mobile Objects Management“: Hiermit können Industriefahrzeuge wie etwa Gabelstapler verwaltet und gesteuert werden. 
     
  • Robert Bosch GmbH „Ganzheitlicher Industrie-4.0-Ansatz“: Bosch setzt zahlreiche Projekte im Werk Blaichach im Bereich Produktion und Logistik um.
    „Visualisierung des Wertstroms“: Der Geschäftsbereich Diesel Systems des Homburger Werks setzt im Logistikbereich RFID ein.
    „Autonomer Bodenroller“: Entwicklung eines Transportsystems, bestehend aus kooperierenden, autonomen Robotern, die für den Materialfluss innerhalb eines Fertigungswerkes eingesetzt werden.
     
  • Schnellecke Group AG & Co. KG „Einsatz der Pick-by-Vision Lösung xPick“: Die Datenbrillen vom Typ Google Glass werden für die Kommissionierung und Sequenzierung der VW-Abgasanlagen im operativen Betrieb bei Schnellecke Logistics am Standort Wolfsburg eingesetzt. Mithilfe der Ubimax-Datenbrillen konnten die Prozesse beschleunigt und die Fehlerrate auf null Prozent reduziert werden.
     
  • Bär Automation GmbH „Gestengesteuertes FTF – ‚FiFi‘“: In Zusammenarbeit mit dem Institut für Fördertechnik und Logistiksysteme des KIT wurde erstmals die Mensch-Maschinen-Interaktion mit einem fahrerlosen Transportsystem über Gestensteuerung realisiert. Daraus entstanden ist ein Assistent für die Produktion und Logistik.
     
  • Adolf Würth GmbH & Co. KG „iDISPLAY + CPS MOBILE“: Die Verwaltung von Behälterdaten in der Produktion des Kunden mit einer sich selbst pflegenden Lagerplatzverwaltung wird durch die Systemlösungen vereinfacht. Hierzu wird das interaktive „iDISPLAY“ angebracht und mit der App „CPS MOBILE“ verbunden.
     
  • SAP Deutschland SE & Co. KG „Adaptive Intralogistik“: Die Still GmbH hat mit dem „CubeXX“ ein flexibles Flurförderfahrzeug entwickelt, das seine physikalische Konfiguration ändern und je nach Bedarf zum Beispiel als Hubwagen, Routenzug oder Stapler agieren kann. Durch die Verbindung des CubeXX mit der „SAP HANA“ Cloud-Platform kann diese Flexibilität genutzt werden, um agile Transport- und Lagerprozesse umzusetzen.
     
  • Catkin GmbH „Smart Logistics bei TX Logistik: Durchgängige Transparenz bei Vor- und Nachlauf im kombinierten Verkehr“: Transparenz im Logistiknetzwerk, indem die kollaborativen Prozesse der Unternehmen, die an einer Transportkette (oder Supply Chain) beteiligt sind, vernetzt werden.
    „Integration von mobilem Personal und Personaldienstleistungen bei TX Logistik“: TX Logistik nutzt die Logistikplattform und die App für die Beauftragung von mobilen Mitarbeitern.
    „Integrierte Logistik für Hilfsprojekte bei HLO“: Steigerung von Effektivität und Effizienz durch gemeinsame Nutzung von Transportkapazitäten.

 


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