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Nachhaltigkeit: Lidl setzt auf Energieeffizienz

Logistikzentrum in Großbeeren soll 1.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen.


Der Discounterriese Lidl setzt in seinen Logistikzentren und Filialen nach eigenen Angaben verstärkt auf Energieeffizienz. Wie das Handelsunternehmen am 24. August am Standort in Großbeeren bekannt gab, treibt der Konzern den energieeffizienten Ausbau seiner Gebäude unter dem Titel „ECO2LOGISCH 2.0“ voran.

Photovoltaik und E-Tankstellen

Beim Bau des Lidl Logistikzentrums in Großbeeren (LOGISTIK HEUTE berichtete) seien die Anforderungen des hauseigenen Programms bereits umgesetzt worden. Dazu zählen nach Lidl-Angaben etwa die Nutzung einer Photovoltaikanlage, der Einsatz natürlicher Kältemittel sowie eine Elektrotankstelle für Besucher und Mitarbeiter. In Großbeeren habe man durch die Umsetzung dieser Maßnahmen den Anforderungswert der Energieeinsparverordnung bereits um 75 Prozent unterschritten. Das entspreche einer Ersparnis von 1.000 Tonnen Kohlenstoffdioxid jährlich.

Drei neue Lager geplant

Bis Ende 2017 sind laut Lidl noch drei weitere Logistikzentren nach den Vorgaben des „ECO2LOGISCH 2.0“- Programms geplant. Sie sollen in Hildesheim, Radeburg und Cloppenburg entstehen. Die Schwarz-Gruppe, zu der Lidl zählt, möchte allein mit dem konsequenten Einsatz natürlicher Kältemittel an allen 39 Logistikstandorten den Kohlenstoffdioxid-Ausstoß pro Anlage um 200 Tonnen pro Jahr senken.

Energieeeffizienz auch in den Filialen

Energieeffizienz soll neben der Logistik auch in den Filialen des Einzelhändlers eine Rolle spielen. So sollen bis Ende des laufenden Jahres alle 3.200 Verkaufsstellen des Unternehmens mit LED-Beleuchtung ausgestattet werden. Knapp 650 Filialen sollen nach Lidl-Informationen zusätzlich neue Kühlmöbel erhalten, die den sogenannten Global-Warming-Potential-Wert ihrer Vorgängermodelle um 75 Prozent unterschreiten sollen. Darüber hinaus entstünden auf Kundenparkplätzen bis Ende 2016 20 Elektrotankstellen.


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