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Lieferketten-Sicherheit: Mehr Fälle von Frachtdiebstahl verzeichnet

TAPA-Report zeigt Zahlen für erstes Halbjahr 2016 in EMEA-Region.


Laut einem Bericht der Sicherheitsvereinigung TAPA (Transported Asset Protection Association) ist die Zahl der Frachtdiebstähle in der EMEA-Region (Europa, Mittlerer Osten, Afrika) stark gestiegen: Im ersten Halbjahr 2016 wurden 1.024 Fälle verzeichnet, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum (516 Fälle) einen Zuwachs von 101 Prozent bedeutet.

Der Gesamtwert der gestohlenen Güter in der EMEA-Region liegt dem TAPA-Report zufolge bei etwa 27,3 Milliarden Euro (zum Vergleich: im ersten Halbjahr 2015 waren es etwa 18,5 Milliarden Euro). Rund die Hälfte der Diebstähle ereignete sich auf ungesicherten Parkplätzen.

Die meisten Frachtdiebstähle (415) wurden in der ersten Jahreshälfte 2016 in Großbritannien registiert, im Vorjahreszeitraum waren in dieser Hinsicht noch die Niederlande das heißeste Pflaster gewesen (174 Fälle).

Besonders „beliebt“ bei den Langfingern waren Lebensmittel (Anteil von rund zwölf Prozent). Wie im ersten Halbjahr 2015 war diese Produktgruppe auch in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 die am stärksten betroffene.


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