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Kion: Dematic-Übernahme abgeschlossen

Kion Group wird künftig nach drei Segmenten gesteuert.


Die Kion Group hat die Übernahme von Dematic, Anbieter von Automatisierungstechnologie, Logistiksoftware und Dienstleistungen, erfolgreich abgeschlossen. Dies teilte der Intralogistik-Konzern Kion am 1. November am Sitz in Wiesbaden mit.

John Baysore rückt an Dematic-Spitze

Die neue Dematic Operating Unit wird künftig vom bisherigen CEO von Dematic North America, John Baysore, als President and Chief Executive Officer geführt. In einer neu geschaffenen Funktion leitet in Zukunft Jeff Moss als Executive Vice President International das internationale Geschäft von Dematic außerhalb Nordamerikas, das laut Kion nun mit Nachdruck ausgebaut werden soll. Mitglied des neuen Führungsteams wird zudem Frank Herzog als Executive Vice President Finance and Chief Financial Officer, der zuvor Head of Corporate Finance bei der Kion Group war. Das Geschäft in Nordamerika wird künftig von Scott Watts als Executive Vice President North America verantwortet. Kions CEO Gordon Riske dankte dem scheidenden CEO von Dematic, Ulf Henriksson: „Wir sind dankbar für Ulfs harte Arbeit, mit der er Dematic dorthin gebracht hat, wo das Unternehmen heute steht und danken ihm zudem für seine Führung beim reibungslosen Vollzug der Transaktion über die vergangenen Monate.“

Kion nach drei Segmenten gesteuert

Die Kion Group wird in der Folge der Transaktion von Dezember 2016 an nach drei Segmenten gesteuert und berichten:

  • Industrial Trucks and Services (Gabelstapler, Lagertechnik sowie verbundene Dienstleistungen),
  • Supply Chain Solutions (Lieferketten-Lösungen) sowie
  • Corporate Services (Interne Dienstleistungen).

Der Bereich Industrial Trucks and Services umfasst das bisherige Geschäft der Kion Group und besteht aus vier Operating Units: Linde Material Handling EMEA und STILL EMEA, die sich jeweils auf Europa, den Nahen Osten und Afrika konzentrieren, sowie KION APAC und KION Americas, die markenübergreifend jeweils zuständig für die Region Asien-Pazifik und den amerikanischen Kontinent sein werden.

Das Segment Supply Chain Solutions beinhaltet Dematic, Egemin Automation und Retrotech. Und Corporate Services umfasst zentrale Funktionen und konzernweite Dienstleistungen wie interne Logistik- sowie IT-Dienste.

Nach Abzügen bestimmter Verbindlichkeiten beträgt der Kaufpreis für die Anteile von Dematic den Angaben zufolge circa 2,0 Milliarden US-Dollar, ausgehend von einem Unternehmenswert von 3,25 Milliarden US-Dollar.


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(Foto: Thilo Jörgl)
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