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Logistikimmobilien: Drägers neues Lager geht in Betrieb

Logistikanlage ist Teil der „Zukunftsfabrik“.


Der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk AG & Co. KGaA mit Sitz in Lübeck hat seine neue zentrale Produktions- und Logistikanlage in Betrieb genommen. Das gemeinhin unter dem Namen Dräger bekannte Unternehmen hat am Standort Revalstraße in Lübeck Gebäude mit einer Fläche von rund 30.000 Quadratmetern neu gebaut. Zusätzlich hat es rund 17.000 Quadratmeter Fläche in Bestandsgebäuden überarbeitet. Das Projekt „Zukunftsfabrik“, wie es Dräger nennt, wurde im laufenden Betrieb umgesetzt und kostete mehr als 70 Millionen Euro.

Neue Produktionslogistik

Laut des Leiters des Produktionsstandorts Lübeck, Stephan Kruse, stießen die bisherigen Produktions- und Logistikabläufe im heutigen Wettbewerbsumfeld zunehmend an ihre Grenzen. Mit dem Projekt „Zukunftsfabrik“ hat das Unternehmen die Produktionslogistik umgestaltet. Herzstück der neuen Produktionslogistik ist das sogenannte Masterplant Logistikzentrum mit einer Grundfläche von 4.900 Quadratmetern. Darin befindet sich ein automatisches Hochregallager mit 6.800 Europaletten-Stellplätzen und ein automatisches Kleinteilelager mit 120.000 Behälterstellplätzen. Des Weiteren befinden sich dort noch ein Blocklager und ein Bulkpartlager. Das neue Hochregallager stellt Material für die Produktion mithilfe von Routenzügen innerhalb von zwei bis vier Stunden bereit. Dräger hat nach eigenen Angaben neue Logistik- und Produktionsprozesse eingeführt, unter anderem das Milkrun-Konzept für Routenzüge. Durch einen kontinuierlichen Materialfluss sei es möglich geworden, den Wert der Bestände im Produktionslager um 14 Millionen Euro zu senken, teilt das Unternehmen mit.

Große Einsparungen erwartet

Standortleiter Stephan Kruse fasst zusammen: „In unserer Zukunftsfabrik haben wir unter anderem kundenorientierte und nachfragegesteuerte Produktions- und Logistikprozesse eingeführt und die Montageflexibilität in der gesamten Produktion um 50 Prozent erhöht. Damit werden wir die bei Projektstart definierten Produktionsstückzahlen im neuen Fabriklayout erreichen können.“ Durch die gesteigerte Effizienz erwartet Dräger Einsparungen von 9,1 Millionen Euro pro Jahr. Bei den Neubauten spielten auch ökologische Aspekte eine Rolle. So sind sie laut Dräger sehr energieeffizient und zu einem großen Teil mit Photovoltaikanlagen auf den Dächern ausgestattet.


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