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Flurförderzeuge: Kion schließt 2016 mit Spitzenwerten ab

Bestmarken beim Umsatz und beim Konzernergebnis.


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Studien

Die Kion Group AG, Wiesbaden, hat mit Rekordmarken ihre Prognose für das Geschäftsjahr 2016 erfüllt. Dies gab der Staplerhersteller und Intralogistik-Konzern bei seiner Bilanzpressekonferenz am Mittwoch bekannt.

Spitzenwerte bei den Jahreszahlen

Das Unternehmen erzielte ohne Berücksichtigung des im November erworbenen Intralogistik-Generalunternehmers Dematic bei wertmäßigem Auftragseingang, Umsatz, bereinigtem operativen Ergebnis (EBIT), bereinigter Marge und Konzernergebnis neue Spitzenwerte. Die Profitabilität, also die EBIT-Marge, stieg auf 9,9 Prozent. Rechnet man die Zahlen von Dematic mit, so liegt dieser Wert bei 9,6 Prozent. Der Umsatz lag bei 5,3 Milliarden Euro, mit der Neuerwerbung in November bei 5,6 Milliarden. Der Auftragsbestand belief sich zum Jahresende - einschließlich Dematic - auf 2,2 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis stieg um 11,3 Prozent auf 246 Millionen Euro, inklusive den Zahlen der Neuerwerbungen.

Neue Konzernstruktur bei Kion

Zum ersten Mal präsentiert Kion die Zahlen nach den neuen Sparten aufgeschlüsselt. Nach dem Erwerb von Dematic teilte der Konzern sein Geschäft in drei Segmente auf: Industrial Trucks & Services (Gabelstapler, Lagertechnik und verbundene Dienstleistungen), Supply Chain Solutions mit den Intralogistik- und Lagertechnik-Marken Dematic, Egemin und Retrotech sowie Corporate Services, das segmentübergreifende Dienste, wie beispielsweise die IT, bündelt.

Neufahrzeuggeschäft synchron mit dem Weltmarkt

Im Segment Industrial Trucks & Services verbesserte sich der Auftragseingang 2016 um 4,6 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro. Maßgeblicher Treiber war hier das Neufahrzeuggeschäft, vor allem in Deutschland, Frankreich und Italien sowie in Osteuropa. Das bereinigte operative Ergebnis EBIT wuchs um 10,8 Prozent auf 587 Millionen Euro, während die bereinigte EBIT-Marge von 10,5 auf 11,3 Prozent stieg. Die Neufahrzeugbestellungen legte im vergangenen Geschäftsjahr um 7,5 Prozent zu. Dies entspricht dem Wachstum des Weltmarktes, der 2016 auch um 7,5 Prozent zulegte. Bei der KION Group gingen rund 178.300 Bestellungen ein (2015: rund 165.800 Bestellungen), so viele wie nie zuvor in einem Geschäftsjahr. Zum Segment Industrial Trucks & Services gehören unter anderem die Staplermarken Still und Linde.

Neuerwerbungen sind in Nordamerika stark

Das Segment Supply Chain Solutions erzielte 2016 einen Auftragseingang von 431 Millionen Euro, wobei Dematic jedich nur zwei und Retrotech zehn Monate beisteuerten. Wesentliche Projekte bei Neukunden gab es unter anderem in Europa. Der Umsatz des Segments erhöhte sich durch die Akquisition auf 366 Millionen Euro. Auch hier sind Dematic und Retrotech anteilig berücksichtigt. Fast die Hälfte des Umsatzes entfiel auf Nordamerika. Das bereinigte operative Ergebnis EBIT belief sich auf sechs Millionen Euro (Vorjahr: zwei Millionen Euro). Die bereinigte EBIT-Marge des Segments lag bei 1,6 Prozent (Vorjahr: 6,1 Prozent).

Kion erwartet noch mehr von 2017

Für das kommende Jahr erwartet der Konzern in den beiden Hauptsegmenten weiteres profitables Wachstum. Kion will den Auftragseingang, den Umsatz und das bereinigte EBIT steigern.


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