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Logistikstandort Iran: Wie ein besonderer Partner Boden gutmachen will

Zu den Prioritäten im Iran zählt der Infrastrukturausbau für die Logistik.


Jahrelang stand der Iran wegen Sanktionen im Abseits. Nach Inkrafttreten der Wiener Nuklearvereinbarung im vergangenen Jahr will der 80-Millionen-Einwohner-Staat am Persischen Golf nun wirtschaftlich aufholen, nicht zuletzt, was die Logistik betrifft.

Auch deutschen Unternehmen können sich in dem Land neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen. Irans diversifizierte Wirtschaftsstruktur, insbesondere der Industriesektor, biete deutschen Firmen interessante Perspektiven, sagt zum Beispiel Robert Espey, der für Germany Trade & Invest (GTAI) aus der Golfregion berichtet. GTAI ist die Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland für Außenwirtschaft und Standortmarketing.

Anteil der Schiene soll wachsen

„Die Modernisierung der Infrastruktur gehört zu Irans Prioritäten“, berichtet Espey gegenüber LOGISTIK HEUTE. „Der Anteil der Schiene am gesamten Gütertransport soll stark expandieren, auch der Transitverkehr wird an Bedeutung gewinnen.“ Es sei angestrebt, das per Eisenbahn beförderte Frachtvolumen von etwa 28 Milliarden Tonnenkilometern – Schätzung für 2016 – bis 2021 auf über 90 Milliarden Tonnenkilometer zu steigern. Das heute überwiegend noch einspurige Netz solle größtenteils zweispurig und weitgehend elektrifiziert werden. „Im Zeitraum 2016 bis 2020 will Iran über 9.000 Kilometer Schienenstrecke bauen“, berichtet Espey. „Von ausländischen Partnern werden Know-how und Finanzierungen erwartet.“ Auch in den Luftverkehr sollen laut dem GTAI-Experten für die Golfregion hohe Investitionen fließen. Und die Modernisierung der Häfen wolle der Iran ebenfalls in Kooperation mit internationalen Firmen realisieren.

Wieso der Iran ein besonderer Wirtschaftspartner bleibt, welche Hürden es im Geschäftsleben zu meistern gilt und Beispiele für Erfahrungen, die deutsche mittelständische Logistikunternehmen in dem Golfstaat gemacht haben, zeigt LOGISTIK HEUTE in der Titelgeschichte der Ausgabe 4/2017, die am 19. April erschienen ist.


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(Foto: BYD)
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