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Logistikimmobilien: Neues Lager für Rohre in Westfalen

Jacob baut internationales Versandzentrum in Porta Westfalica.


Die Fr. Jacob Söhne GmbH & Co. KG, ein Anbieter von Rohrsystemen nach dem Baukastenprinzip, baut ein neues Logistikzentrum an ihrem Hauptsitz in Porta Westfalica. Auf über 6.000 Quadratmetern entstehen nach Unternehmensangaben ein modernes Hochregallager, ein Kleinteilelager, Packplätze, Verladerampen und Büroflächen. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen, ab 2018 verschickt das Unternehmen dann von dort aus Rohrsysteme in die ganze Welt.

Eine Million Teile auf 6.000 Quadratmetern

Mit der 15 Millionen Euro teuren Investition will sich Jacob für das weitere Wachstum des Unternehmens rüsten. „Mit unserem neuen und modernen Webshop ermöglichen wir unseren Kunden, komfortabel und schnell zu bestellen. Mit unserem neuen Logistikzentrum stellen wir auch in Zukunft sicher, dass die Ware schnell und zuverlässig ausgeliefert wird“, sagt Geschäftsführer Patrick Jacob. Das Unternehmen muss dabei viele Teile parat haben. „Unser Rohrsystem ist flexibel einsetzbar, weil wir ständig über eine Million Teile im Wert von circa 15 Millionen Euro vorrätig haben“, so Jacob weiter. „Diese Vielfalt ist unsere Stärke, aber eben auch eine logistische Herausforderung.“

Modulares Konzept

Das Lager ist modular konzipiert, Jacob setzt nach eigenen Angaben zunächst die erste Baustufe um. Sie umfasst ein Hochregallager mit 21 Metern Gebäudehöhe und Raum für über 10.000 Paletten, auf denen rund 5.500 verschiedene Artikel gelagert werden. Die Mitarbeiter werden im Zweischichtbetrieb sechs Kommissionier-Stapler durch das Gebäude lenken und Waren aus bis zu 17 Metern Höhe verladen. Barcodescanner an den Staplern erfassen, welche Artikel wo und wann eingelagert beziehungsweise entnommen wurden und buchen dies automatisch in das WMS-System „Viadat“. Das Kleinteilelager verfügt über rund 5.000 Lagerplätze.

13 Packstationen

Damit die Ware möglichst schnell auf die Straße und damit zum Kunden kommt, wird es laut Jacob 13 Packstationen geben. An fünf Stationen verpacken die Mitarbeiter Pakete, die Versanddienstleister zu den Kunden bringen. Die restlichen acht sind für große Bestellungen vorgesehen, die mit Speditionen versendet werden. Sie befinden sich direkt bei den insgesamt sieben Verladerampen, an die die Lkw direkt andocken können.

Platz für Sonderprojekte

Das Gebäude ist nicht allein den reinen Lagerprozessen vorbehalten. Es entstehen darin auch rund 750 Quadratmeter Bürofläche. Zudem stehen 1.000 Quadratmeter für große, außergewöhnliche Vorhaben als Projektfläche zur Verfügung. Das Lagergebäude ist transparent gestaltet. Große Glasflächen sollen einen großzügigen Blick in das Innere erlauben.


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