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Logistikimmobilien: Neuer Jahresrekord bereits nach erstem Halbjahr 2017 erreicht

Portfolio-Verkäufe treiben das Transaktionsvolumen im Logistikbereich in neue Höhen.


Der Investmentmarkt für deutsche Lager- und Logistikimmobilien hat im ersten Halbjahr 2017 neue Rekordzahlen verzeichnet. Laut dem Immobilienberatungsunternehmen CBRE wurde in den ersten sechs Monaten 2017 ein Transaktionsvolumen von 4,9 Milliarden Euro registriert und damit bereits zum Halbjahr ein neues Rekordergebnis erzielt. Die Immobilienberater von Colliers International Deutschland stellen auf dem deutschen Industrie- und Logistikimmobilienmarkt für das erste Halbjahr 2017 ein Transaktionsvolumen von rund 5,4 Milliarden Euro fest. Und Wettbewerber JLL (Jones Lang LaSalle) Germany kommt für den gleichen Zeitraum gar auf ein Transaktionsvolumen von 5,56 Milliarden Euro.

Mega-Deals prägen Markt

Wie JLL Germany kürzlich meldete, handelt es sich um „ein Transaktionsvolumen auf dem deutschen Logistik-und Industrieimmobilienmarkt, das es nie zuvor gegeben hat, weder in einem Halbjahr, noch in einem Gesamtjahr“. Möglich geworden ist dies den Angaben zufolge vor allem durch fünf große Transaktionen, die laut JLL einen Anteil von 71 Prozent des gesamten Transaktionsergebnisses im ersten Halbjahr 2017 ausmachen.

Top 5 der Transaktionen:

  • „Logicor, die mit knapp zwei Milliarden Euro als größte Logistik-Transaktion in die Annalen eingeht - durch Blackstone an China Investment Corporation.“
     
  • Verkauf des Hansteen-Portfolios an Blackstone und M7, für dessen Deutschlandanteil mit 970 Millionen Euro im ersten Quartal schon eine Rekordsumme erzielt worden war
     
  • Verkauf des Gramercy-Portfolios an Axa Investment Managers mit einem Deutschlandanteil in Höhe von circa 465 Millionen Euro
     
  • Verkauf des Geneba-Portfolios, dessen deutscher Anteil bei circa 430 Millionen Euro lag
     
  • Verkauf des Hellmich-Portfolios für circa 128 Millionen Euro“

Ausländische Investoren spielen Hauptrolle

Als „bemerkenswertes Novum“ bezeichneten die Immobilienspezialisten von JLL Germany auch das Engagement ausländischer Investoren mit einem überdurchschnittlich hohen Anteil sowohl auf Käuferseite (76 Prozent) als auch auf Verkäuferseite (82 Prozent). Das Transaktionsgeschehen habe im ersten Halbjahr 2017 also zu einem überwiegenden Teil ohne einheimische Beteiligung stattgefunden.

Das Verhältnis von Einzel- und Portfoliotransaktionsvolumen bewegte sich in den ersten sechs Monaten 2017 bei 26 Prozent zu 74 Prozent: Damit zeigt sich JLL Germany zufolge ein deutlich höherer Anteil der Portfolios als im 5-Jahresschnitt (44 Prozent).

Druck auf Spitzenrendite

„Keine der großen Portfoliotransaktionen hat die derzeitige Spitzenrendite von 4,9 Prozent netto beeinflusst, das geschieht noch immer durch Core-Einzeltransaktionen. Die werden nach wie vor Seltenheitswert behalten mit einer Verstärkung des Drucks auf die Spitzenrendite. 4,5 Prozent könnten zum Jahresende nicht unrealistisch sein“, so Willi Weis, Head of Industrial Investment bei JLL Germany. Laut Logistik-Investmentfachmann Weis wird sich das Gesamt-Transaktionsvolumen 2017 in Richtung acht Milliarden Euro bewegen. „Dies vor dem Hintergrund erwartbar außergewöhnlicher Großtransaktionen wie etwa dem geplanten Verkauf eines Teils des Logistikunternehmens IDI Gazeley durch den US-Konzern Brookfield Property Partners sowie weiteren Portfolios im mittleren und niedrigeren dreistelligen Millionenbereich, die bereits im Markt sind oder vorbereitet werden.“


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