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Standorte: Neubau in der Slowakei, Schließung in Österreich

C&A stellt Logistik in Zentral- und Osteuropa neu auf.


Der Modehändler C&A modernisiert seine Filialkonzepte sowie seine Logistik in Österreich und anderen ausländischen Kernmärkten und nimmt dazu Standortveränderungen vor. Deutschland ist von den Umstrukturierungen nicht betroffen. Das gab das Unternehmen mit Sitz im belgischen Vilvoorde sowie in Düsseldorf am 11. Juli der Presse gegenüber bekannt.

Belieferung ab 2019 aus Trnava

Demnach soll ein zentrales Logistikzentrum im slowakischen Trnava ab 2019 alle Filialen in den neun Ländern der Region Zentral- und Osteuropa versorgen. Dazu zählen laut C&A Österreich, Slowenien, Kroatiien, Rumänien, Serbien, die Tschechische Republik, Ungarn, Polen und die Slowakei.

Lager in Enns schließt

Die beiden Distributionszentren des Unternehmens im österreichischen Enns sowie im slowakischen Nové Mesto, die bisher für die Belieferung des stationären Handels in den Regionen verantwortlich waren, erfüllen dem Modehändler zufolge nicht mehr die für eine Modernisierung des Filialgeschäfts notwendigen Standards. Der Standort Enns soll mit Eröffnung des neuen Lagers in Trnava, im Frühling 2019, geschlossen werden. Zur Zukunft des Distributionszentrums in Nové Mesto machte der Konzern vorerst keine Angaben. Mit der Schließung des Standortes Enns fallen nach Unternehmensangaben rund 180 Vollzeitstellen weg. Insgesamt werden vor Ort 215 Mitarbeiter beschäftigt.

Ominichannel-Strategie optimieren

C&A reagiert mit den Umstrukturierungen eigenen Aussagen zufolge auf die veränderten Kundenbedürfnisse. Das Unternehmen wolle mit der Neukonzeption von Logistik und IT seine Omnichannel-Strategie in Zentral- und Osteuropa optimieren. Dazu werde nicht nur in den neuen Standort Trnava investiert, sondern auch in eine cloudbasierte Softwarelösung des Anbieters JDA sowie in RFID-Tracking-Technologie. So solle jedes Kleidungsstück innerhalb der gesamten Lieferkette geortet werden können und die Transparenz in der Supply Chain erhöht werden. Ziel ist es, ein nahtloses Ineinandergreifen von Online-Shopping-Kanälen und stationären Filialen zu ermöglichen und die Belieferung der Geschäfte zu beschleunigen, so der Fashionanbieter.


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