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Studie: Deutschland bleibt größter europäischer Paketmarkt

Pitney Bowes stellt aktuellen Index zu Paketmärkten vor.


Deutschland ist der größte Paketmarkt in Europa. Das fand eine Studie des Unternehmens Pitney Bowes Inc. mit Sitz in Stamford, USA, heraus. Der Hersteller von Maschinen und Software für den Versand und für die Postbearbeitung stellte den „Parcel Shipping Index“ am 31. August vor. Der Index zeigt, dass in den vergangenen zwei Jahren das weltweite Paketversandvolumen um 48 Prozent zugenommen hat, von 44 Milliarden (2014) auf 65 Milliarden Pakete (2016). Zudem prognostiziert er ein jährliches Wachstum von 17 bis 28 Prozent im Paketversandvolumen für 2017 bis 2021.

Deutschland ist der größte europäische Paketmarkt

Der größte europäische Paketmarkt im Index ist Deutschland – sowohl bezüglich Volumen als auch Ausgaben. Die Ausgaben für Pakete erhöhten sich um sechs Prozent auf 14 Milliarden Euro, das Versandvolumen erhöhte sich 2016 um 6,7 Prozent auf 3,3 Milliarden Sendungen. Dabei machten B2C-Lieferungen 58 Prozent aller 2016 versendeten Pakete in Deutschland aus. In Großbritannien, dem zweitgrößten Markt in der EU, legten 2016 die Ausgaben für Pakete um acht Prozent auf 9,7 Milliarden Pfund zu. Das Versandvolumen stieg um zwölf Prozent auf 2,5 Milliarden Sendungen.

Italien wächst schnell

Italien gehört mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von zwölf Prozent in den Jahren 2014 bis 2016 zu den drei am schnellsten wachsenden Märkten des Indexes. Das Versandvolumen nahm von 2015 auf 2016 um zehn Prozent auf 801 Millionen Sendungen zu, die Ausgaben stiegen um drei Prozent auf fünf Milliarden Euro.

Die meisten Pakete sind in China unterwegs

Das Versandvolumen in China, dem Neuling und gleichzeitig mit Abstand größtem Markt im Index, wuchs im vergangenen Jahr um 52 Prozent, von 21 Milliarden Sendungen (2015) auf 31 Milliarden Sendungen (2016). Nach China sind die USA (13 Milliarden) und Japan (neun Milliarden) die größten Märkte nach Versandvolumen. Nach Ausgaben allerdings ist die USA an der Spitze (96 Milliarden US-Dollar), vor China (60 Milliarden US-Dollar) und Japan (22 Milliarden US-Dollar).

Zweistelliges Wachstum in Brasilien, China und Indien

„In den Entwicklungsmärkten Brasilien, China und Indien wachsen Versandvolumen und -ausgaben im zweistelligen Bereich, so werden andere Regionen überholt“, erklärt Manoj George, Sales Director Central Europe bei Pitney Bowes. „Deutliche Zunahmen haben 2016 die jährliche Wachstumsrate über die Erwartungen hinaus gesteigert und könnten bis 2021 jährlich 17 bis 28 Prozent betragen. Das ist zu einem großen Teil auf den boomenden E-Commerce zurückzuführen.“

Studie in der zweiten Auflage

Der zum zweiten Mal erstellte Parcel Shipping Index ist ein Jahresbericht, der das Volumen und die Ausgaben im B2B-, B2C-, C2B- sowie reinen Endverbrauchergeschäft für Paketsendungen mit einem Gewicht von bis zu 31,5 Kilogramm misst. Die Studie deckt die Märkte Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Brasilien, China, Indien, Italien, Japan, Kanada, Norwegen, Schweden und die USA ab.

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Die Ergebnisse des „Parcel Shipping Index“ im Detail.1.09 MB

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