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Forschung: Amazon investiert in Künstliche Intelligenz

Online-Riese kooperiert mit Max-Planck-Gesellschaft.


Der E-Commerce-Gigant Amazon wird Mitglied des sogenannten Cyber Valley – einer von der Max-Planck-Gesellschaft initiierten Forschungskooperation im Bereich Künstliche Intelligenz. Das gab die Wissenschaftsorganisation am 23. Oktober der Presse gegenüber bekannt.

Eigenes Forschungszentrum

Demnach wird Amazon über die Beteiligung am Cyber Valley hinaus in der Universitätsstadt Tübingen ein eigenes Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz erreichten, das sich in direkter Nachbarschaft des Max-Planck-Instituts für Intelligente Systeme befinden soll. Nach Angaben der Forschungsorganisation wird Amazon wie die anderen Kooperationspartner des Cyber Valley rund 1,25 Millionen Euro zur Errichtung von Forschungsgruppen in der Region Tübingen-Stuttgart beisteuern.

Forschung nimmt Fahrt auf

„Mit dem Einstieg von Amazon beim Cyber Valley gewinnt unsere Idee an Fahrt, durch einen Ausbau der KI-Forschung im Raum Stuttgart-Tübingen auch ein fruchtbares Umfeld für Aktivitäten der Wirtschaft zu schaffen“, so Martin Stratmann, Präsident der Max-Planck-Gesellschaft. „Nur, wenn wir Spitzenforschung und Unternehmergeist zusammenbringen, entsteht der Nährboden für Innovationen, die sich später einmal als technische Durchbrüche erweisen können.“

Entwicklung von Zukunftstechnologien

Und auch Amazon selbst verspricht sich einiges von der Forschungskooperation: „Mit dem Amazon Research Center in Tübingen wird Amazon Teil einer der größten Forschungspartnerschaften in Europa im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Dies belegt unser Engagement, hochqualifizierte Stellen in der Forschung und Entwicklung für Zukunftstechnologien zu schaffen”, sagt Ralf Herbrich, Director Machine Learning bei Amazon und Geschäftsführer des Amazon Development Center Germany.

Kooperation aus Wissenschaft und Wirtschaft

Das Cyber-Valley wurde 2016 auf Betreiben der Max-Planck-Gesellschaft hin initiiert. In der Kooperation haben sich wissenschaftliche Organisation, das Land Baden-Württemberg, die Universitäten Stuttgart und Tübingen sowie Unternehmen wie BMW, Bosch, Daimler, IAV, Porsche und ZF Friedrichshafen zusammengeschlossen, um die Forschung zu intelligenten Systemen voranzutreiben und ein Umfeld für vermehrte und erfolgreiche Start-Up-Gründungen zu schaffen. Die ersten der im Rahmen der Initiative geplanten Forschungsgruppen werden derzeit aufgebaut.


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