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Automotive: Ein Joint Venture für Lichtlösungen

Continental und Osram bündeln ihre Expertise.


Die Unternehmen Continental und Osram haben am 6. November ihre Absicht bekannt gegeben, ein Joint Venture zu gründen. Dieses soll innovative Lichttechnologien mit Elektronik und Software kombinieren und intelligente Lichtlösungen für die Automobilindustrie entwickeln, produzieren und vermarkten. Das global agierende Joint Venture soll unter dem Namen Osram Continental GmbH firmieren und seinen Sitz in der Region München haben. Continental und Osram werden zu jeweils 50 Prozent an dem Joint Venture beteiligt sein. Mit rund 1.500 Mitarbeitern und weltweit 17 Standorten strebt das Unternehmen einen Jahresumsatz von mehreren Hundert Millionen Euro an. Vorbehaltlich der Einigung über die verbindlichen Verträge, der vorherigen Zustimmung des jeweiligen Aufsichtsrats jeder Partei und der kartellrechtlichen Genehmigungen planen die Partner den Start des Joint Ventures im Jahr 2018.

Joint Venture bündelt Know-how

In das Joint Venture soll von Osram das automobile Solid State Lighting (SSL) Modulgeschäft übergehen. Continental soll sein Lichtsteuerungsgeschäft aus dem Geschäftsbereich Body & Security einbringen. Damit vereine Osram Continental halbleiterbasierte Lichtmodule, Elektronik, Optik- und Software-Expertise mit Zugang zu Sensorik und innovativen Lichtquellen, teilt Continental mit. Ziel ist es, durch die gemeinsame Entwicklung abgestimmte und innovative Angebote und Lösungen schneller auf den Markt zu bringen. Das Joint Venture soll als eigenständiges Unternehmen am Markt agieren.

Auf Digitalisierung ausgerichtet

„Mit dem Joint Venture richtet sich Osram konsequent auf Digitalisierung aus. Continentals Expertise im Bereich Software und Elektronik ergänzt ideal unsere Technologieführerschaft im Bereich Automobilbeleuchtung“, sagte Stefan Kampmann, Mitglied des Vorstands der Osram Licht AG.

Intelligente Lichtfunktionen

„Gemeinsam werden wir noch besser in der Lage sein, Innovationen voranzutreiben, indem wir eng mit der Automobilindustrie zusammenarbeiten, um Licht, Sensorik und Elektronik nahtlos in eine Anwendung zu integrieren. Neue intelligente Lichtfunktionen, beispielsweise die Kombination von Licht und Sensorik in einem Modul oder auch die lichtbasierte Kommunikation zwischen dem Fahrer, anderen Verkehrsteilnehmern und der Umgebung, können damit vorangetrieben werden“, ergänzt Hans-Joachim Schwabe, CEO des Geschäftsbereichs Specialty Lighting bei Osram.


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